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Marktforschung Social Media: Big Data in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln

bg-blogDie Marktforschung in Social Media wird mit neuen Analyseprodukten von DataChamp24 optimiert, denn Big Data aus Digital, Mobile und Social Media sind die Grundlage der intelligenten digitalen Sozialforschung. Mit unseren „Instant Market Intelligence Solutions“ werden hocheffiziente und kosteneffektive Marktforschungstools mit explorativen Methoden und smarter Beratung durch Analysten kombiniert und für Krisen-Monitorings, die Auswertung von Kommunikations- und Marketing-Kampagnen oder Wettbewerber- und Zielgruppen-Analysen weltweit eingesetzt.

Für jedes Unternehmen, gleich ob Global Player oder Mittelständler, ist es heutzutage überlebenswichtig, den Stellenwert des Unternehmens und seiner Produkte/Dienstleistungen im eigenen Marktumfeld genau zu kennen. Die Herausforderung im digitalen Zeitalter liegt dabei nicht nur darin, die für die Marke relevanten Daten aus täglich mehr als 500 Millionen veröffentlichten Posts, Tweets oder Kommentaren durch ein Social Media Monitoring zu beobachten und herauszufiltern. Die Anforderung heutzutage ist vielmehr aus der Masse der Daten einen echten Erkenntnisgewinn schnell und kosteneffektiv zu schaffen.

Sten Franke, Managing Director der DataChamp24 GmbH: „Mit DataChamp24 liefern wir – just in-time – genau das was vom Kunden erwartet wird. Zum Beispiel kommt mittags der Anruf eines Kunden mit der Bitte, eine Zwischenauswertung zu einem Krisenszenario in der aktuellen Kampagne durchzuführen. Den gewünschten Report einschließlich Handlungsempfehlung findet unser Kontakt am nächsten Morgen um 8 Uhr in seinem Posteingang, wie vereinbart. Da ‚digitale Nuggets’ oft mit viel geringerem Aufwand als mit herkömmlichen Analysen oder Umfragen gehoben werden können, sind diese Reportings bei unserer Kundschaft sehr gefragt.“

Möglich machen dies standardisierte Marktanalyse-Produkte auf der Basis von Aussagen und Inhalten in den Social Media, denn eine Adhoc-Analyse zu einem fairen und angemessenen Preis deckt oft schon das Informationsbedürfnis vieler Marketing-, Marktforschungs- und Produktmanager im ersten Schritt ab.

Franke weiter: „Wenn es vom Kunden gewünscht wird, liefern wir Insights und Adhoc-Analysen schon nach wenigen Stunden. So gehört es, neben der klassischen Erfolgs- , Markt- und Wettbewerbsanalyse, auch zum Tagesgeschäft, dass unser multi-linguales Research-Team mittels zunehmender E-Mail-Alerts der DataChamp24-Technologie auf ein relevantes Thema aufmerksam gemacht wird, den Kunden dann kontaktiert und das effizienteste Auswertungsformat empfiehlt.“

Neben den digitalen Nuggets, also den Insights für Kommunikation und Marketing, werden die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen CRM bzw. Kundenzufriedenheitsmanagement und zur Optimierung der Customer Journey, beim Employer Branding bzw. Verbesserung des Arbeitgeberimages oder im Trend- und Innovations-Management vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Digitalisierung insbesondere bei der Entwicklung neuer Geschäftsprozesse und Produkte eingesetzt.

Unser Leitmotiv: Das oft noch verborgene Potential der Big Data aus Digital, Mobile & Social Media in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln und damit den Weg zur viel beschworenen „Digital Transformation“ zu ebnen.

Unsere Instant Market Intelligence Solutions sind S.M.A.R.T., d.h.

✓ Secure & Sustainable
Modular & Multilingual
Advanced & Accessible
Ready & Reliable
Time saving & Transparent

Die Instant Market Intelligence Solutions von DataChamp24 gründen auf dem Know How und der Projekterfahrung von ethority aus 15 Jahren Digital Market Intelligence Research & Development und bieten sowohl kleinen und mittleren wie auch großen Unternehmen ausgereifte Lösungen zur Big Data-Analyse – ready-to-use für zurzeit fünf abteilungs- bzw. funktionsspezifische Aufgaben:

Social Media Prisma Version 6.0 mit den wichtigsten 261 Plattformen und Tools

Das Social Media Prisma von ethority liefert erneut einen aktuellen Überblick über die deutsche Social Media Landschaft mit den wichtigsten 261 Social Media Plattformen und Tools. Seit Veröffentlichung von Version 5.0 im September 2012 sind 117 neue Plattformen hinzugekommen. Kriterien für die Aufnahme ins Prisma sind Reach, Engagement und Popularity. Es ist unter http://www.ethority.de/social-media-prisma/ veröffentlicht und damit unter der Creative Commons Lizenz frei zur Verwendung.

Social Media Prisma V6.0

Während auch im deutschsprachigen Raum die Dominanz der großen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+, Tumblr, Instagram usw. anhält, zeigt die neue Version des Prismas gleichzeitig auch auf, wie kurzlebig einzelne Plattformen sind und wie schnell sich die Social Media Landschaft verändert. So entfällt bspw. die Kategorie Microblogging. Twitter wird nun bei den Social Networks gelistet. Neu hinzugekommen sind die Kategorien Monitoring und Online-Dating.

Wir freuen wir uns auch dieses Mal wieder über Kommentare und Anregungen.

Social Media Kommunikation: 3 Tipps für virale Headlines

Jeder Marketer und Web-Worker weiß: Social Media ist nicht nur Spaß, sondern vor allem harte Arbeit. Denn, wer wirklich gelesen werden will, muss in seine Postings und Blog-Texte einiges an Schweiß stecken.

Leider sind die besten Texte noch kein Garant auf viele Leser. Mehr als hilfreich ist es, die eigenen Postings mit knackigen Headlines zu versehen. Denn im Idealfall überzeugt eine gute Zeile auch viele Nutzer zum Lesen eines Textes, die ansonsten einfach weitergeklickt hätten. Diese drei Tricks helfen bei einer erfolgreichen.

1. Die Headline sollte dem Shine-Prinzip folgen

Mit wissenschaftlicher Konsequenz gingen die Web-Analysten von Kissmetrics schon einmal der Frage der perfekten viralen Überschrift nach. Ihre Lösung laute Shine (https://blog.kissmetrics.com/how-to-write-headlines/). Eine gute Healine sollte Specific, Helpful, Immediacy, Newsworthy und Entertaining sein.

2. Die richtige Formel ist entscheidend

In einem interessanten Posting zu diesem Thema weist Curtis Harrison (http://real.social/3-properties-of-viral-headlines/) auf die Viral-Formel von Lenka Istvanova hin. Sie besagt, dass die perfekte Zeile muss dieser Reihenfolge folgen muss:  Number + Adjective + Keyword + Rationale + Promise. Beispiel: „7 Things That Will Improve Your Life Today“.

3. Nie mehr als sechs Wörter

Die oben genannten Kissmetrics-Analyse kommt zudem zu dem Schluss, dass eine gute Headline nie mehr als sechs Wörter umfassen soll. Ist die Zeile länger, neigen die Leser dazu weitere Wörter nicht mehr wahrzunehmen. Bei sechs Wörtern bleiben jedoch selbst die Faulsten bei der Stange und lassen sich von der Überschrift überzeugen.

Allerdings: Die beste Headline bringt nichts, wenn der Text langweilig ist. Vor allem die nächste Hürde gilt es dann mit Mut und Geschick zu nehmen: den ersten Satz. Denn wenn dieser nicht sitzt, sind viele Leser schon gleich wieder weg.

 

Ergänzende Infografik zum Thema von quicksprout.com

Headlines Infographic

Deshalb nutzen nur 38 Prozent der deutschen Unternehmen Social Media – 10 Fakten

Es ist mal wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme: In seiner neuen Studie untersucht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den Stand der Social Media-Aktivitäten in Unternehmen. So kommt der Verband zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 38 Prozent aller Companys in Deutschland Social Media nutzen.

Allerdings ist diese Zahl ein typischer Fall bezüglich der Frage: Ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist? Ist das nun viel oder wenig? Im Wahrheit hängt das vom Produkt und der Branche ab. Ein Mittelständler, der im B2B-Geschäft mit seltenen Schmierölen tätig ist, fragt sich sicherlich eher einmal mehr, als zu wenig, wie aktiv er seine Facebook- und Twitter-Aktivitäten befeuern soll. Ein Unternehmen mit Produkten für Otto-Normal-Verbraucher, kommt schon lange nicht mehr an einer seriösen Kommunikation in den Social Networks vorbei.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014

Für alle, die sich nicht nur die ganze Untersuchung kämpfen wollen, hier die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse zusammengefasst:

1. Die Firmen, die bei Facebook, Twitter & Co. aktiv sind, nutzen diese Kanäle zu 38 Prozent schon länger als zwei Jahre. Immerhin 23 Prozent sind schon länger als drei Jahre dabei.
2 . Firmen, die im Social-Web aktiv sind, planen zu 72 Prozent ihre Aktivitäten strategisch.
3. Als Hauptgrund für den Einsatz von Social-Media-Tools führen 74 Prozent die Steigerung ihrer Bekanntheit an.
4. Dann folgen mit 73 Prozent die Kundenbindung,
5. und mit 71 Prozent die Imageverbesserung.
6. Unternehmen, die keine Social-Media-Aktivitäten anwenden, machen dies größtenteils, weil sie keine Relevanz für ihre Kundenzielgruppe (24 Prozent) oder Produkte (18 Prozent) sehen.
7. Eine gute Nachricht ist: Von den Social-Media-Muffeln sagt immer hin jeder fünfte, dass er in den kommenden zwölf Monaten dem Thema mehr Bedeutung beimessen will.
8. Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%). „Die generelle Erfolgseinschätzung von Social-Media-Aktivitäten bietet noch Potential: drei von zehn Unternehmen sind unentschlossen hinsichtlich der Erfolgseinschätzung“, heißt es in der Studie.
9. Mit dem richtigen Monitoring und den effektiven Einsatz von KPIs haben viele Unternehmen noch immer große Schwierigkeiten. „Die Messbarkeit des Erfolgs von Social-Media-Aktivitäten wird als relativ schwierig aber machbar eingeschätzt.
10. Jedes fünfte Unternehmen misst seine Social-Media-Aktivitäten, jedes Zweite hat Interesse daran“, scheiben die Autoren.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014_2

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Warum Frauen die wahre Macht hinter den Social Networks sind!

Es steht fest: Frauen sind das stärkere Geschlecht, jedenfalls wenn es um Social-Media-Nutzung und Interaktion geht. Sie sind nicht nur in den meisten Social Networks mit einem höheren Anteil in der erwachsenen Altersgruppe vertreten, sie interagieren hier auch mit Marken viel lieber, als ihre männlichen Gegenspieler, wie eine neue Infografik von FinancesOnline.com auf Basis von Studienergebnissen (Nielsen, Pew Research, Burst Media) aufzeigt.

Ein größerer Anteil der erwachsenen US-Frauen nutzt Facebook, Tumblr, Pinterest, Instagram und Twitter häufiger. Nur ein Social Network wird von Männern dominiert: Die Karriere- und Networking-Site LinkedIn.

In Zahlen – Anteil Frauen vs. Anteil Männer (U.S. Erwachsene, ähnlich in DACH)
– Facebook: 76% vs. 66%
– Instagram: 20% vs. 15%
– Twitter: 18% vs. 17%
– Pinterest: 33% vs. 8%
– tumblr.: 54% vs. 46%

30 Prozent der erwachsenen Frauen checken ihre Social Media Seiten mehrmals am Tag. Im Vergleich dazu ist der Anteil bei den Männern mit 26 Prozent nicht ganz so groß.

Auch beim Zugang über mobile Endgeräte (Smartphones: 46% vs. 43%) und Tablets: 32% vs. 20%) auf die Social Media haben Frauen die Nase vorn.

Fazit: Agenturen und Auftraggeber aus der werbetreibenden Wirtschaft sollten bei der Konzeption und Planung stärker auf den Dialog mit Frauen setzen, denn immerhin interagieren 53 Prozent der Frauen gerne mit Marken über Social Media, während nur 36 Prozent der erwachsenen Männer hier aktiver sind.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Internationalen Frauentag und weiter so!!!

Weitere spannende Einblicke bietet die Infografik:

2014 Frauen in Social Media & Social Networks / Infographic

SEO & Social Media: Google-Ranking mit Social Signals steigern

Viele Betreiber von Webseiten (insbesondere von kleineren und mittelständischen Unternehmen) werden sich immer wieder Fragen wie diese stellen: „Wie kann ich Social Media sinnvoll und vor allem mit einem hohen ROI einsetzen? Lohnt es sich denn überhaupt diesen Aufwand zu betreiben? Unsere Zielgruppe sind Ingenieure, von denen hat doch keiner Zeit noch auf Facebook, Twitter, Google+ oder Youtube herum zu springen…“

Mal abgesehen von all den positiven Aspekten des „Engagen(s)“ mit der Zielgruppe, welche wir hier im Blog schon öfter besprochen haben, bietet Social Media auch knallharte und meßbare Kriterien, um den Erfolg und die Performance der eigenen Webseiten im Google-Ranking zu steigern. Eine schöne Case Study von Moz.com zeigt die folgende Infografik. Es wurden 6 branchengleiche Webseiten mit Social Media Aktivitäten unterstützt.

Ergebnis:
– 100 Google+ Followers = 14,63% (Steigerung im Google Ranking)
– 300 Google+ Votes/+1 = 9,44% (Steigerung im Google Ranking)
– 70 Facebook-Shares & 50 Facebook-Likes = 6,9% (Steigerung im Google Ranking)
– 50 Tweets = 2,88% (Steigerung im Google Ranking)

Fazit: Vor allem die Google+ Aktivitäten zahlten auf das Ranking ein. Sicherlich wird es einfacher sein mit Facebook zu agieren, da die Penetration von Google+ in Deutschland noch nicht sonderlich hoch ist. Denn noch, Retweets, Google+’s, Facebook Likes und Shares haben eine große Auswirkung auf das Ranking insbesondere bei nicht so hart umkämpften Keywords.

SEO & Social Media - Mit Social Signals Rankings steigern

Frage: Insbesondere würde mich natürlich interessieren welche Erfahrungen ihr beim Zusammenspiel von Social Media und SEO, insbesondere dessen Einfluß auf das Ranking gemacht habt? Schon mal Danke im Voraus für Kommentare, Anmerkungen oder Links zu anderen Case Studies. Stay tuned! 😉

Das ungehobene Social-Media-Potential des deutschen Online-Handels

Eigentlich müsste man meinen, dass vor allem die großen E-Commerce-Profis immer auf der Suche nach neuen Marketing-Möglichkeiten sind. Eine Zusammenstellung von Ecommercenews zeigt allerdings, dass in Europa – im Vergleich zu den USA – noch viele ungehobene Potentiale schlummern.

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So zeigt die Auswertung erst einmal, dass der durchschnittliche europäische Top-500 Retailer auf rund 550.000 Likes bei Facebook kommt. In den USA liegt dieser Wert durchschnittlich bei über einer Million Likes pro Händler. Dass die US-Online-Retailer bislang aggressiver die Interaktion mit Kunden via Facebook, Twitter und Co. nutzen, dürfte aber nicht ernsthaft überraschen.

Problematisch ist hingegen der Umstand, dass es – vor allem in Europa – noch immer Web-Händler ohne Social-Media-Aktivitäten zu geben scheint. In den USA sind 496 Firmen bei Facebook. Im EU-Raum sind es dagegen 468 der Top-500. „And on Twitter these numbers are even more out of balance, whereas 97.2% of all big American retailers are tweeting, compared to 87% of European merchants“, analysieren die Ecommercenews.

Weitere Erkenntnisse:
– In den USA nutzen neun von zehn Web-Händler YouTube. In Europa sind es immerhin sieben.
– Für Pinterest kommt die Analyse zu Aktivitätszahlen von 78 Prozent in den USA und nur 39,4 in Europa.

Interessant wird es, wenn man die Daten differenzierter betrachtet. So zeigt sich, dass unter den Online-Shops mit den zehn meisten Likes lediglich nur die Hälfte in der Liste der hundert größten Netz-Läden wiederzufinden ist. Heißt: Für kleinere Player, Nischenanbieter oder Neulinge bietet ein funktionierendes Social-Media-Marketing große Möglichkeiten. Ganz ähnliche Werte beobachten die Analysten auch für Twitter.

Reisebranche 2013: Digital & Social Media Fakten // Bedeutung und Nutzung

Die wohl intensivste Reisezeit zum Ende des Jahres rückt immer näher, denn Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr ist für viele von uns die Hauptreisezeit des Jahres. Ob die Kreuzfahrt in wärmere Gefilde, der Flug zur Familie nach Haus oder Reisen zu den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel prägen das Reiseverhalten rund um den Globus, so dass die nächsten Monaten die verkehrsreichste Zeit des Jahres für die Travel-Industrie werden wird. Die Reisebranche hat sich auch im Internet zu einer milliardenschweren Industrie entwickelt. Reisebuchungsportale, Bewertungsplattformen, Preisvergleichs-Seiten wie z.B. Kayak, Orbitz, Skyscanner, Expedia, Opodo, Holidaycheck und TripAdvisor sind Schwergewichte der Branche mit Einzelbewertungen in Milliarden-Höhe. Um sicherzustellen, dass Conversion-Rate, Reichweite und Kundenbasis kontinuierlich steigen, setzt die Branche auf die effektivsten und innovativsten Social Media Tools. Hier sind die wichtigsten Daten, Fakten und Statistiken zur Bedeutung und Nutzung von Digital und Social Media für die Reisebranche:

1 . Es gibt ungefähr 148.300.000 Reisebuchungen pro Jahr, von denen 57 % online erfolgen.

2 . 29 % der Reisenden nutzen mobile Endgeräte, um günstige Flüge durch den Einsatz von Apps zu finden, während 30% der Nutzer Hotelangebote über mobile Anwendungen gefunden haben.

3 . 92 % der Verbraucher weltweit vertrauen und bervorzugen „Earned Media“, also Empfehlungen von Freunden und Familie auf Social Media Kanälen, gegenüber allen anderen Formen der Werbung. Immerhin ein Plus von 18 % seit 2007. Im Vergleich dazu vertrauen 47% auf bezahlte Werbung im Fernsehen, Zeitschriften oder Online-Anzeigen, was einen Rückgang von 25% seit 2009 bedeutet.

4 . Es gibt mehr als 200 Fluggesellschaften, die derzeit mindestens eine der großen vier Social Media Plattformen nutzt: Twitter, Facebook, Youtube und Instagram.

5 . Die Unternehmen mit den höchsten Follower-Zahlen sind: Jetblue mit 2,1 Millionen Twitter-Followern, Royal Dutch Airlines mit 4,2 Millionen Facebook-Likes, Turkish Airlines hat über 108 Millionen Youtube-Views und Southwest Airlines über 61.000 YouTube-Follower.

6 . Die durchschnittliche Antwortzeit für Fluggesellschaften auf ein öffentliches Posting ist ca. 4 Stunden, wobei viele der Airlines auch bis 24 Stunden Zeit brauchen, um auf eine Anfrage zu antworten.

7 . Social Media hat 52 % der Reisenden beeinflusst, ihre ursprünglichen Reisepläne zu ändern.

8 . 51 % der Reisenden haben eine Bewertung zu ihrer Unterkunft nach einer Reise abgegeben.

9 . Es gibt mehr als 100 Millionen Bewertungen und Meinungen auf TripAdvisor und 70 neue Postings pro Minute. 90% der Beiträge auf TripAdvisor wurden innerhalb von 24h beantwortet.

10 . 81 % der Reisenden finden Erfahrungsberichte wichtig und 49 % der Reisenden buchen ein Hotel eher nicht, wenn es keine oder wenige Bewertungen hat.

11 . 85% der Urlauber nutzen ihre Smartphones während der Reise.

12 . 70-76 % der Reisenden sind während ihrer Reise in den Social Media aktiv, geben News-Updates, posten Fotos bzw. berichten von ihren Reiseerfahrungen.

Fazit: Das sich veränderne Verbraucherverhalten aufgrund von Digital und Social Media hat wohl kaum eine Branche in ihrem Kerngeschäft so sehr beeinflusst, wie die Reiseindustrie. Jedes Unternehmen dieser Branche tut gut daran, seine Aktivitäten in diesem Bereich auf- und auszubauen, um längerfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Spezifische Analysen zu einzelnen Marken, Insights, Segmenten, Nutzervorlieben und der ethority-Travel-Trend-Monitor bilden eine hervorragende Basis für die Strategieentwicklung und Budgetplanung im Digital Marketing für 2014.

Infographic Online Travel Industry

Infographic: funsherpa