Beiträge

So kann jeder seine Facebook-Reichweite toppen! 15 Marketing-Tricks & Tipps

In der (digitalen) Kommunikation geht nichts mehr ohne Facebook als zentralen Hub für den Aufbau eigener Branded Channels bzw. einer Community. Um so wichtiger ist es eine ordentliche Reichweite und Performance aufzubauen. Wer diesen Tipps folgt, der wird auf den Erfolg nicht lange warten müssen.

15 Facebook Performance – Marketing-Tipps & Tricks für das Community Management:

1. Poste öfter – mindestens 2-3 mal am Tag.
2. Experimentiere mit Posting zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch außerhalb der typischen Geschäftszeiten.
3. Arbeite mit einem Mix deiner Inhalte – Kurze Tipps und Links zu eigenen ausführlicheren Blogposts.
4. Verlinke auch zu anderen Themen bzw. verwandten Facebook-Inhalten (interne und externe Vernetzung)!
5. Poste direkt auf deiner eigenen FB-Page und share Posts von verwandten Pages.
6. Nutze Hashtags (#) zum Auf-/Ausbau von Reichweite und Bekanntheit (siehe Infografik von pinjz.com unten).
7. Wiederhole Posts (Re-Posts) von eigenen besonders erfolgreichen Inhalten!
8. Mixe Post-Typen: Status-Updates, Links, Fotos, Videos, Angebote!, Events und Milestones.
9. Visuelle Inhalte machen sexy – Ändere öfter das Coverbild auf deiner Seite und investiere in ansprechendes und attraktives Design!
10. Teste die Länge deiner Posts von sehr kurz (<120 Buchstaben) bis ausführlich (63k ist das Maximum).
11. Checke deine Facebook-Insights und eruiere wann deine Fans online sind – Mach sicher, dass du innerhalb dieser Zeit aktiv bist!
12. Überlege dir Thementage oder Themenwochen und poste regelmäßig zu diesen Themen.
13. Vergleiche deine Reichweite und Performance mit denen deiner Wettbewerber und den Durchschnittswerten deiner Branche bzw. Themengebietes – Monitoring+Analyse=Social Media Intelligence!
14. Gutes Ad-Management steigern die Reichweite und Performance – Spannende Post sollten über gezieltes Targeting und den Facebook-Ad-Manager „ge-boosted“ werden!
15. Lerne von anderen und nimm dir erfolgreiche Seiten, deren Vorgehensweise und Methodik zum Vorbild!

Viel Erfolg beim Auf- und Ausbau eurer Communities! Let’s rock the timeline!

facebook-hashtags-infographic

ethority auf der dmexco expo – Bewertung!

Auch die diesjährige dmexco wird ein Erfolg, so viel ist sicher. Massen von Besuchern strömen durch verstopfte Gänge oder versuchen noch einen (Steh-)Platz in den Konferenzbereichen zu ergattern. Das Interesse an den zahlreichen mehr oder weniger spannenden Vorträgen ist riesig. Auch bei den Ausstellern gibt es neben den üblichen Playern neue Anbieter mit tollen Lösungen und besten Referenzen wie z.B. facelift, eine Marketing Software Suite für Facebook-Apps, Community und Ad-Management, wie der MD, Arist von Harpe, im Gespräch erläuterte.

Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Messe-Event, der Congresss-Part könnte sicherlich noch etwas optimiert werden, um dem Andrang der Besucher besser gerecht zu werden.

Danke den dmexco-Machern und Organisatoren!

ethority auf dmexco expo!

Lead Generierung über Social Media doppelt so hoch…

Am Ende des Tages wird abgerechnet und Fakten müssen auf den Tisch. Egal wie viele Fans, Likes und Shares erzielt wurden, so wird der Erfolg von Social Media Marketing vor allem auch daran festgemacht, ob der Verkauf gesteigert werden konnte. Somit kommt der Lead Generierung und letztendlich der Neukundengewinnung über die Social Networks eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere interessiert den Marketer welche Ergebnisse erwartet werden können, wie man die „Hard Facts“ messen und bewerten kann.

Eine Zusammenfassung interessanter Zahlen aus diversen Studien liefert die folgende Infografik von Wishpond zur Lead Generierung mittels Social Media – hier eine kleine Auswahl:

1. Social Media generiert doppelt so viele Leads, wie traditionelle Tools (Telemarketing, Messen, Newsletter, PPC)

2. Social Media Lead Conersion Rate ist 13 mal höher, als durchschnittliche Conversion Rates

3. Facebook steht bei 77% der B2C-Marketer als Nummer-1-Plattform im Fokus

4. 77% der B2B-Marketer haben bereits Kunden über LinkedIn generiert

5. Nach SEO (59%) ist Social Media (21%) noch effektiver für die Lead Generierung als PayPerClick (20%)

Fazit: Auch wenn sich die zugrunde liegenden Studien vorwiegend auf den US-Markt beziehen, kann man eines feststellen: Social Media Lead Generierung funktioniert und wird sich auch im deutschen Markt mit zunehmender Reife und professionellem „Engagement“ durchsetzen.

Social Media & Lead Generierung

Was das neue Twitter-Design für Ihre Marke bedeutet

Twitter hat sein Design umgestellt und die Änderung ist offensichtlich. So setzt der Microblogging-Dienst jetzt auch auf ein großes Panorama-Bild im Kopf des eigenen Profils. Damit gleicht sich das Zwitscher-Portal optisch noch stärker an Facebook an. Wie bereits bei der Einführung der neuen Ego-Seiten bei Facebook, können auch die visuellen Twitter-Neuheiten einen erheblichen Einfluss auf die Arbeit der Social Media Manager und die digitale Markenführung haben. Denn jetzt wird es noch wichtiger, auch bei beim Kurznachrichten-Dienst die eigene Brand optisch überzeugend und leicht verständlich zu präsentieren.

Bislang war das 140-Zeichen-Angebot extrem textlastig. Im Mittelpunkt stand stets das kurze Statement inklusive einer URL zu einer anderen Webseite oder einem Bild/Video. Jetzt rückt das Branding stärker in der Fokus und mit ihm der alte Grundsatz, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte.

Twitter Neu
Ein Beispiel für das neue Profil-Design

Heißt: Sie haben jetzt genau ein Bild, um neuen Besuchern ihrer Twitter-Seite einen ersten Eindruck ihrer Marke zu vermitteln. Mit den optischen Neuerungen geht zudem eine Angleichung der User-Interfaces einher. Die persönlichen Seiten sollen nun auf allen Endgeräten gleich aussehen. Dafür hat Twitter auch gleich seine iPad-App von Grund auf neu programmiert.

„Die neuen Profile helfen dabei, Menschen über ihre Bilder besser kennenzulernen“, schreibt Twitter in seinem Corporate-Blog. Nach Einschätzung des Microblogging-Dienstes soll das neue Profil nun einen höheren Wiedererkennungswert liefern.

Das Hintergrund-Bild bleibt von den visuellen Umbauarbeiten allerdings unberührt. Es lässt sich auch weiterhin individuell für die Webansicht verändern.

Großes Manko: Im Zuge der Renovierung schmeißt Twitter auch die beliebten Foto-Drittanbieter Twitpic und yFrog raus. Die US-Amerikaner schotten sich immer stärker von anderen Social-Web-Angeboten ab. Das steigert die Werbeeinnahmen der 140-Zeichen-Plattform, schwächt allerdings auch ihre Position als spezielles Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Social Networks. Was das für das Social Media Management und die Marken-Kommunikation bedeutet, muss allerdings in einem separaten Posting besprochen und gebloggt werden.

Marketers wollen Social Media-Budgets erhöhen

In allen Management-Ebenen und über alle Abteilungen hinweg: Alle reden mittlerweile von Social Media und dem Kunden2.0. Doch wie viel ist den Unternehmen ihr Engagement bei Firmen-Blogs, Facebook, Pinterest oder Twitter tatsächlich wert?

Die meisten Social Media-Budgets sind mittlerweile in den Marketingabteilugen untergebracht. Also haben Advertising Age und die Citigroup einmal gefragt, wie hoch der Anteil der Social Media-Aktivitäten am Gesamtbudget des Marketings ist. Die Antwort zeigt, dass es wohl immer noch zu wenig ist, dass die Ausgabenbereitschaft jedoch steigt.

So gaben die meisten Marketers an, dass sie weniger als 20 Prozent für ihre Social Web-Aktivitäten einplanen würden. Bereits enthalten in diesem Posten sind auch die Ausgaben für Facebook-Kampagnen und andere Werbe-Aktionen auf den entsprechenden Social-Portalen.

emarketer-Sten
emarketer hat die Studie aufgearbeitet

Die Daten stammen aus dem Juni diesen Jahres. Danach sagten 49,5 Prozent, dass ihr Unternehmen nur ein bis zehn Prozent ihres Marketing-Budgets in Social Web-Projekte investieren würden. 19 Prozent nehmen zwischen elf und 20 Prozent in die Hand und 5,3 Prozent investieren mehr als 50 Prozent. Die gute Nachricht aber lautet: Lediglich rund ein Zehntel sagt, dass man gar kein Geld für Web2.0-Marketing ausgeben würde.

Gleichzeitig wurde nach den Digital-Ausgaben generell gefragt und hier zeigt sich bereits, dass in fast allen Fällen ein gewichtiger Teil der gesamten Digital-Ausgaben für Social Media-Projekte draufgehen. Das heißt: Schon heute machen Facebook, Twitter & Co. einen gewichtigen Anteil am gesamten Web-Budget der Marketing-Abteilungen aus. Das ist wohl nicht die schlechteste Nachricht.

Eine noch bessere Nachricht ist allerdings, dass diese Zahlen nicht der letzte Stand sein werden. Denn die Umfrage ergab auch, dass 72,9 Prozent aller Befragten angaben, dass sie davon ausgehen, dass innerhalb den nächsten Jahres die Social-Media-Ausgaben steigen werden. Zu dem selben Ergebnis kam – allerdings schon im April – eine Studie von Useful Social Media. Demnach planen 54 Prozent aller US-Companies ihr Social-Media-Budget noch in diesem Jahr um 25 Prozent zu erhöhen.

Social Media Marketing & Monitoring: 10 KPIs für HR, Recruiting & Employer Branding

Social Media und Personal-Management: Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, ist dies eines der kommenden Boom-Themen der nächsten Monate. Denn auf einmal beschäftigen sich immer mehr Blogger und Fachmedien damit. So las ich kürzlich erst bei Futurebiz.de: „Facebook, Twitter und zuletzt auch Pinterest werden zunehmend auch von Personalmanagern eingesetzt, um junge Talente zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Wen wundert es, wo doch der Fachkräftemangel sich nicht mehr nur auf Ingenieure, IT und Pflegekräfte beschränkt, sondern mit der bevorstehenden Überalterung der Bevölkerung die Wachstumschancen der Deutschen Wirtschaft massiv bedroht.“

Zudem befragte mich Werben & Verkaufen gerade dazu. Aus meiner und ethority’s Sicht ist in Sachen HR und Social Media vor allem der Measurement- / Monitoring-Aspekt interessant und noch kaum beleuchtet. Denn genauso wie bei den SM-Kampagnen der meisten Unternehmen fehlt es auch in diesem Bereich an den nötigen KPIs, um überhaupt den Erfolg und die Reichweite einzelner Employer Branding- und Recruiting-Kampagnen zu messen.

Woran bemisst sich also der Erfolg von Social Media-Maßnahmen im HR-Bereich?

Welches sind eigentlich die relevanten Kennzahlen bzw. KPI’s für die Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen im HR & Employer Branding?

Die KPIs sind im ersten Schritt ähnlich wie bei einem Markenmonitoring:

1. Buzzvolumen – Wie oft wird HR zu meinem Unternehmen besprochen?

2. Share of Voice – Werden andere Unternehmen häufiger zu dem Thema aufgegriffen?

3. Beliebtheit der Employer Brand – Mit welcher Sympathie, Begeisterung und Intensität sprechen die Nutzer über das Unternehmen als Arbeitgeber?

4. Sentiment zur Employer Brand innerhalb der einzelnen Social Networks, Foren, Blogs – Wie positiv oder negativ sprechen die Nutzer auf LinkedIn, XING, Facebook?

5. Social Referrals der Mitarbeiter – Empfehlungen offener Stellen in eigenen Social Networks – Wo, wie häufig und mit welchem Erfolg werden offene Stellenangebote von Mitarbeitern verbreitet?

6. Nutzerzahlen von HR- oder Recruiting-Apps für Jobangebote

7. Zahl der Follower-/Fan’s bei speziell eingerichteten HR-Twitteraccounts, -Facebook-Pages bzw. HR-Channels

8. Reichweite der einzelnen HR-Kampagnen

Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media-Aktivitäten an den Hard Facts wie

9. Quantität (CV-Uploads Total) und

10. Matches – Qualität der eingehenden Bewerbungen – Anzahl der auf die Stelle passenden Bewerber

messen.

Sind die Kriterien andere als etwa im Marken- oder Produkt-Bereich?

Wie bereits erwähnt verwendet man natürlich sehr viele identische Kennzahlen, die auch für den Marken- oder Produkt-Bereich herangezogen und auf die Employer Brand angewendet werden. Dabei gilt natürlich, dass die Datengrundlage eine andere ist und man hier nicht ohne Weiteres mit der einfachen Nennung des Unternehmens etwas anfangen kann. Für das „Wo“ und „Wie“ ist hier der Kontext entscheidend, in dem das Unternehmen thematisiert wird. Neben diesen Kennzahlen sind aber auch „weiche“ Kriterien zu definieren, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und speziell auf die Kampagne zugeschnitten werden.

Kann man diesen Erfolg messen: Welche Tools stehen Unternehmen zur Verfügung?

Neben der Kennzahlen ist es auch wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen als Arbeitgeber auszulesen, Wünsche und Erwartungen von potentiellen Bewerbungen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für eine digitale HR-Strategie zu finden. Dafür ist ein Social Media Monitoringtool wie der gridmaster sehr nützlich: Das Tool liefert KPI’s für den HR-Bereich und dient als Analyseinstrument für Kampagnen und Aktivitäten auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING und den dortigen Alumni-Netzwerken, sowie auch speziellen, thematisch relevanten Blogs, Foren und Communities.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

gridmaster Social Media KPI Dashboard – HR & Employer Branding

Mit dem gridmaster werden Kennzahlen zum Erfolg der Aktivitäten auf den Networks erhoben oder aber auch speziell auf Social Media angepasste Job Postings ausgewertet und das Talent-Screening in der gesamten digitalen Welt durchgeführt.

Was müssen Unternehmen von Anfang an bedenken, um die richtigen Ergebnisse zu ihren Social Media Maßnahmen messen zu können?

Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an im Klaren darüber sein, welche Ziele es mit Social Media erreichen will. Ebenso ist es wichtig, welche Plattformen relevant sind, welche Zielgruppen man ansprechen möchte und welche Themen wo gespielt werden. Insgesamt ist dabei auch immer zu bedenken, dass eine Social Media Maßnahme keine sofortige Auswirkung auf beispielsweise Umsatz oder – um beim Thema HR zu bleiben – auf die Bewerberzahl haben muss. Maßnahmen in Social Media sind langfristig anzusetzen und werden bei stetigem Engagement auch den gewünschten Erfolg bringen. Neben der Analyse-Technologie haben wir in den letzten Jahren auf den Bedarf des Marktes reagiert und eine Consulting-Unit mit Analysten, Planern und Community-Managern geschaffen, um für unsere Kunden und Partner die richtigen Strategien und Maßnahmen aus den Analysen abzuleiten. Zum Erfolg führen schließlich auch hier die richtigen Mechaniken und das nachhaltige Community Management, um z.B. mit Empfehlungen (sog. Social Referrals) der Community-Mitglieder, an die idealen Kandidaten zu kommen.

Wie ich aber auch der W&V sagte. An Ende des Tages zählt nur eines: „Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media Aktivitäten an den Hard Facts wie Qualität und Quantität der eingehenden Bewerbungen messen.“

Social Media Marketing mit Social SEO: Google+ sorgt für Traffic

An verschieden Stellen habe ich immer wieder darauf hingewiesen, sich bei der eigenen Social Media-Arbeit nicht nur auf eine Plattform, meistens Facebook (und ein wenig Twitter) zu konzentrieren. Denn erst der Mix aus verschiedenen Plattformen sorgt meistens für ein stimmiges Social Media Set. Zudem sind trotz der vermeintlichen Facebook-Dominanz die Konsumentengruppen in Social Networks so zersplittert, dass man natürlich auch auf Pinterest und Klassiker wie YouTube und Flickr setzten sollte.

Wie wichtig mittlerweile auch eine ernsthafte Bespielung von Google+ ist, zeigt eine erstaunliche Daten-Auswertung von PageLever. Die Untersuchung kommt  zu dem Schluss, dass seit dem Start der sozialen Suchfunktion von Google+ (Search Plus Your World (SPYW)), der Referral Traffic von Google zu Facebook Seiten um 51 Prozent gesunken ist.

Google+

Heißt: Unternehmen-Seiten bei Facebook bzw. Facebook-Kampagnen sind via Google bei weitem nicht mehr so sichtbar. Bei der gigantischen Macht des Such-Giganten kann dies zu ernsthaften Problemen führen. Jeder Besitzer einer Homepage weiß, welch wichtiger Faktor der Google-Traffic für den Erfolg ist. Das gilt genauso für Facebook-Seiten.

Für seine Studie hatte sich PageLever 500 Fanseiten mit mehr als 10.000 Freunden angesehen.

Die einzige richtige Schlussfolgerung aus der kleinen Analyse ist, Google+ noch ernster zu nehmen. Google wird das Netzwerk immer stärker integrieren. Dass Google selbst auch diesen Weg geht, zeigt die konstante Weiterentwicklung der Dienste. Zuletzt wurde hier mit Google+ Local und der Option, Veranstaltungen öffentlich als Termin im Profil für Unternehmen zu hinterlegen, ein neuer Service gelauncht.

Wir beraten unsere Kunden und Partner im richtigen Umgang mit Google+ aus Social SEO Gründen und konnten so binnen kürzester Zeit sichtbare Erfolge für B2B wie auch B2C Brands erzielen. Die richtige Strategie auf Google+ spiegelt sich dann auch merklich im Besucherstrom und bei den generierten Leads und Sales wider.

Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen – Hoffnung vs. Realität – KPIs?

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.

So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Campaign - The Big Idea

Social Media Campaign - The Big Idea

„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“

Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung „Turning Buzz into gold“ der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.

Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein „signifikantes Gewinnpotenzial“.

Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.

Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.

Meet the Trendsetters – Erik Qualman von Socialnomics über Social Media Trends

Erika Qualman

Erika Qualman

Erik Qualman ist ein MBA-Professor an der Hult International Business School, Buch-Autor, Redner und CEO und Gründer von Socialnomics. Sein Buch „Socialnomics: Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern“ war bei Amazons Bestseller-Liste auf Platz 1 in Deutschland, den USA, Großbritannien, Japan, Portugal, Italien, Kanada, China und Korea. Qualman als ein viel-gefragter internationaler Sprecher wurde in unzähligen Medien beleuchtet, darunter: BusinessWeek,  The New York Times, Mashable, Financial Times, Forbes, CBS Nightly News, and The Huffington Post. Sein Socialnomics.net-Blog rangiert unter den Top 10 Social Media Blogs des PC Magazine.

  1. Welche 5 aktuellen Social Media Zahlen beeindruckten dich am meiten?
    1. 840 Mio. Nutzer auf Facebook
    2. Pinterest generiert mehr Site Traffic als Twitter
    3. Social Commerce Firma Bazaarvoice geht mit US$ 18,45 an die Börse
    4. SXSWi-Konferenz hatte dieses Jahr einen Anstieg von 30% an Besuchen
    5. 1 neuer User tritt LinkedIn pro Sekunde bei

2. Social Media Trends – was ist deiner Meinung nach das „Next Big Thing“?

  1. Über LinkedIn wird nicht genügend gesprochen. Mehr Leute werden es aus der HR-Abteilung holen und in die Hände des Digitalen Teams legen.
  2. Big Data strukturieren, um Vorhersagen treffen zu können

3. Wird sich die Social Media-Nutzung durch Smartphones ändern?

Fortschritt in der mobilen Technologien werden die Social Media-Nutzung erhöhen.

4. Welches ist dein liebstes Social Media Tool?

LinkedIn

5. Wie gut kann Social Media Monitoring die Zukunft vorhersagen?

Die Strukturierung von Big Data, sodass Unternehmen Vorhersagen treffen können beginnt erst, wird aber noch über Jahre wichtig bleiben.

Facebook-Studie Fanpages: 82% der Unternehmen nutzen ihre Seiten kaum

Noch immer ist Facebook die wohl am meisten unterschätzte Kommunikationsplattform für Unternehmen. Diese Aussage klingt, wie eine Plattitüde. Doch noch immer machen die meisten Firmen und Marken aus den Möglichkeiten, die die Social Media-Plattform bietet viel zu wenig.

Denn eine Untersuchung von Recommend.ly zeigt, dass 82 Prozent der Facobook-Seiten von Unternehmen nur weniger als fünfmal im Monat aktualisiert werden. Ein erstaunlich geringer Wert. Noch schlechter sind die Zahlen für lokale Unternehmen. Denn nur sechs Prozent von ihnen schalten sich auch in Gespräche auf ihren Fanpages ein.

Facebook Studie März 2012 - Fanpages

Facebook Studie März 2012 - Fanpages

Darüber hinaus fand Recommend.ly heraus, dass im Durchschnitt 91 Prozent der Kommentare von Facebook-Fans unbeantwortet bleiben. Für ihre Studie analysierte das Unternehmen die Arbeit von Unternehmen auf 1,7 Millionen Fanpages.
Das zeigt: die meisten Unternehmen wissen offenbar gar nicht genau, wie sie ihre Facebook-Seite überhaupt nutzen sollen.

Hoffnung macht allerdings die Umstellung auf die neue Timeline. Denn sie zwingt sehr viele Unternehmen sich ernsthafte Gedanken über ihre Facebook-Strategie zu machen. Tatsächlich beschäftigen sich immer mehr Companies wieder vermehrt mit den Anforderungen, die das Social Network an sie stellt.

Facebook Starbucks Fanpage

Facebook Starbucks Fanpage

So berichtet Allfacebook.de, dass in den ersten zwei Wochen über 8 Millionen Seiten schon auf das neue Design umgestellt haben. „Von den etwa 37 Millionen Seiten mit mehr als 10 Fans (Zahl aus dem Dezember 2011) haben also in etwa 20% schon freiwillig auf das neue Design umgestellt“, schreiben die Experten. Weiter heißt es: „Die restlichen 80% der Seiten sind hoffentlich gerade in der Planung einer Umstellung“. Denn ansonsten wird es am 30. März ein böses Erwachen geben: Am Ende des Monats werden alle Seiten einfach automatisch umgestellt. Ein gelungenes Tutorial bietet Futurebiz an.

6 Steps für die erfolgreiche Umstellung der Fanpages:

1. Titelfoto und Profilbild anpassen
2. Meilensteine erstellen und mit Fotos versehen
3. Bereits veröffentlichte Beiträge durchsehen und Highlights hervorheben
4. Community-Management auf die neuen Kommunikationskanäle vorbereiten
5. Tabs optimieren
6. Konzepte für Kampagnen entwickeln ->Chronik einbeziehen