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Marktforschung Social Media: Big Data in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln

bg-blogDie Marktforschung in Social Media wird mit neuen Analyseprodukten von DataChamp24 optimiert, denn Big Data aus Digital, Mobile und Social Media sind die Grundlage der intelligenten digitalen Sozialforschung. Mit unseren „Instant Market Intelligence Solutions“ werden hocheffiziente und kosteneffektive Marktforschungstools mit explorativen Methoden und smarter Beratung durch Analysten kombiniert und für Krisen-Monitorings, die Auswertung von Kommunikations- und Marketing-Kampagnen oder Wettbewerber- und Zielgruppen-Analysen weltweit eingesetzt.

Für jedes Unternehmen, gleich ob Global Player oder Mittelständler, ist es heutzutage überlebenswichtig, den Stellenwert des Unternehmens und seiner Produkte/Dienstleistungen im eigenen Marktumfeld genau zu kennen. Die Herausforderung im digitalen Zeitalter liegt dabei nicht nur darin, die für die Marke relevanten Daten aus täglich mehr als 500 Millionen veröffentlichten Posts, Tweets oder Kommentaren durch ein Social Media Monitoring zu beobachten und herauszufiltern. Die Anforderung heutzutage ist vielmehr aus der Masse der Daten einen echten Erkenntnisgewinn schnell und kosteneffektiv zu schaffen.

Sten Franke, Managing Director der DataChamp24 GmbH: „Mit DataChamp24 liefern wir – just in-time – genau das was vom Kunden erwartet wird. Zum Beispiel kommt mittags der Anruf eines Kunden mit der Bitte, eine Zwischenauswertung zu einem Krisenszenario in der aktuellen Kampagne durchzuführen. Den gewünschten Report einschließlich Handlungsempfehlung findet unser Kontakt am nächsten Morgen um 8 Uhr in seinem Posteingang, wie vereinbart. Da ‚digitale Nuggets’ oft mit viel geringerem Aufwand als mit herkömmlichen Analysen oder Umfragen gehoben werden können, sind diese Reportings bei unserer Kundschaft sehr gefragt.“

Möglich machen dies standardisierte Marktanalyse-Produkte auf der Basis von Aussagen und Inhalten in den Social Media, denn eine Adhoc-Analyse zu einem fairen und angemessenen Preis deckt oft schon das Informationsbedürfnis vieler Marketing-, Marktforschungs- und Produktmanager im ersten Schritt ab.

Franke weiter: „Wenn es vom Kunden gewünscht wird, liefern wir Insights und Adhoc-Analysen schon nach wenigen Stunden. So gehört es, neben der klassischen Erfolgs- , Markt- und Wettbewerbsanalyse, auch zum Tagesgeschäft, dass unser multi-linguales Research-Team mittels zunehmender E-Mail-Alerts der DataChamp24-Technologie auf ein relevantes Thema aufmerksam gemacht wird, den Kunden dann kontaktiert und das effizienteste Auswertungsformat empfiehlt.“

Neben den digitalen Nuggets, also den Insights für Kommunikation und Marketing, werden die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen CRM bzw. Kundenzufriedenheitsmanagement und zur Optimierung der Customer Journey, beim Employer Branding bzw. Verbesserung des Arbeitgeberimages oder im Trend- und Innovations-Management vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Digitalisierung insbesondere bei der Entwicklung neuer Geschäftsprozesse und Produkte eingesetzt.

Unser Leitmotiv: Das oft noch verborgene Potential der Big Data aus Digital, Mobile & Social Media in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln und damit den Weg zur viel beschworenen „Digital Transformation“ zu ebnen.

Unsere Instant Market Intelligence Solutions sind S.M.A.R.T., d.h.

✓ Secure & Sustainable
Modular & Multilingual
Advanced & Accessible
Ready & Reliable
Time saving & Transparent

Die Instant Market Intelligence Solutions von DataChamp24 gründen auf dem Know How und der Projekterfahrung von ethority aus 15 Jahren Digital Market Intelligence Research & Development und bieten sowohl kleinen und mittleren wie auch großen Unternehmen ausgereifte Lösungen zur Big Data-Analyse – ready-to-use für zurzeit fünf abteilungs- bzw. funktionsspezifische Aufgaben:

Studie: Was Facebook-Nutzer wollen oder nicht? Nutzungsmotive, Likes & Dislikes

Facebook ist die dominierende Social-Networking- Plattform, denn über 57 % aller Erwachsenen und 73% der Altersgruppe von 12 bis 17 verwenden das Mega-Network. Soweit nichts Neues, jedoch haben die Forscher der Princeton Survey Research Associates International (Auswertung: PEW Research Center) noch viele andere spannende Ergebnisse zum Verhalten und der Motivation von erwachsenen Facebook-Nutzern (n=1.801) im Rahmen von Telefoninterviews im September 2013 zu Tage gefördert:

Dislikes – Was Facebook-Nutzer verärgert:
1. 36% der FB-Nutzer denken, dass zu viel Persönliches geposted wird.
2. 36% sind genervt, wenn Freunde Fotos von/mit ihnen oder ihren Kinder ohne vorherige Zustimmung veröffentlich werden.
3. 27% der Nutzer mögen es nicht, wenn andere Nutzer Inhalte sehen, die nicht für sie bestimmt sind.
4. 24% sind besorgt darüber, zu viel über sich selbst preis zu geben.
5. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, erfolgreiche Post zu veröffentlichen, also Likes und Kommentare zu generieren
6. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, auf Posts von Freunden im eigenen Netzwerk reagieren zu müssen, also zu „Liken“, zu „Sharen“ oder zu „Kommentieren“.
7. Nur 5% fühlen sich ausgeschlossen bzw. bei den auf Facebook veröffentlichten Aktivitäten von Freunden nicht dabei zu sein.

2014 Facebook-Nutzer Dislikes

Likes – Hauptgründe für die Nutzung von Facebook bei Männer und Frauen:
1. Fotos und Videos sehen: 39% vs. 54%
2. Sharing mit Freunden: 42% vs. 50%
3. Postings Unterhaltung/Fun: 35% vs. 43%
4. Lernen anderen zu helfen: 25% vs. 35%
5. Unterstützung aus dem eigenen Netzwerk zu bekommen: 16% vs. 29%

Nahezu Übereinstimmung gibt es bei folgenden Themen:
1. Empfangen von Updates & Kommentaren: 39%
2. Up-to-date zu sein / News: 31%
3. Feedback auf Content: 16% vs. 17%

Die durchschnittliche Anzahl der Freunde beträgt in den Altersgruppen:
1. 18-29: 300
2. 30-49: 200
3. 50-64: 75
4. 65+ +: 30

Die Hälfte aller Facebook-Nutzer haben mehr als 200 Freunde:
1. 1 und 100 Facebook-Freunde: 39 %
2. 101-250 Freunde: 23%
3. 251-500 Freunde: 20%
4. 500 Freunde und mehr: 15%

Jüngere Nutzer neigen dazu, ein deutlich größeres Freundesnetzwerk zu haben, denn 27% der 18 bis 29-jährigen Facebook-Nutzer haben mehr als 500 Freunde in ihrem Netzwerk, während 72% der Nutzer im Alter von 65+ nur auf 100 oder weniger Freunde kommen.

44% der Facebook-Nutzer klicken den „Like“-Button min. einmal am Tag (29% mehrmals pro Tag).
31% kommentieren täglich bei Foto-Postings (15% mehrmals pro Tag)
19% senden tagtäglich private Facebook -Nachrichten an ihre Freunde (10% mehrmals pro Tag)
10% ändern oder aktualisieren ihren eigenen Status täglich (4% mehrmals pro Tag)

Rund 25% der Facebook-Nutzer sind inaktiv, sie ändern oder aktualisieren ihren eigenen Facebook-Status nicht. 24% der Nutzer ohne eigenen Account gaben an, dass sie mit einem Facebook-Kontoinhaber zusammen leben und darüber Fotos oder Beiträge anschauen.

Ist Twitter ein schlechter Marktforscher?

Markforschung via Social Media ist doch mehr, als einfach nur das Anwerfen und Auswerten einer einfachen Twitter-Suche. So kommt eine Untersuchung des renommierten Pew Research Center zu dem Ergebnis, dass im politischen Bereich das Meinungsbild beim Zwitscher-Dienst häufig noch weit entfernt ist von der tatsächlichen Stimmung innerhalb der Bevölkerung.

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Richtig lag die reine Twitter-Analyse bei der Frage nach Obamas Wiederwahl und dem Urteil zur gleichgeschlechtlichen Ehe in Kalifornien. Nach Meinung der Forscher zeigt sich hier jedoch besonders, dass der Kurznachrichtendienst vor allem eine junge und damit eher Pro-Demokratische Nutzerschaft hat. Denn beide Events entsprechen auch genau dem Wunschdenken dieser Gruppe. Komplett daneben lag Twitter beispielsweise bei John Kerrys Nominierung zum Außenminister oder bei Obamas Rede zur Vereidigung.

Zudem könnte Twitter – zumindest im politischen Bereich – ein Negativitäts-Problem haben. Anders als bei der Analyse von Produkten, Filmen etc. sagen die Zwitscherer oftmals nicht was sie toll finden und welche Idee sie unterstützen, sondern nur worüber sie sich ärgern.

Das Hauptproblem in den großen Unterschieden zwischen der öffentlichen und der Twitter-Meinung hängt mit dem Nutzerstamm zusammen. Die Fan-Gruppe des Kurznachrichtendienstes ist alles andere als repräsentativ. „Twitter users are considerably younger than the general public and more likely to be Democrats or lean toward the Democratic Party,“ heißt es in der Studie.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal erwähnt, zu welchen vorzüglichen Ergebnissen Google oftmals mit seiner Analyse von Suchanfragen kommt. Beim Oscar oder beim Grand Prix kann die Suchmaschine immer wieder erstaunlich genaue Voraussagen zum Ausgang der Events machen. Die US-Amerikaner analysieren dafür meistens einfach nur, nach welchen Begriffen, Künstlern und Filmen die Nutzer am häufigsten suchen. Wahrscheinlich entspricht der Schnitt der Google-Nutzerschaft schon viel eher einem repräsentativen Querschnitt durch unsere Gesellschaft.

Die Aufgabe und Kunst eines guten Monitoring-Anbieters besteht jetzt genau darin, diese unterschiedlichen Faktoren derart zu bedenken und zu gewichten, dass man mit dem richtigen Mix aus Monitoring, Research und Social-Media-Analyse eine Stimmungslage erkennt, die der Wirklichkeit entspricht.

>> Mashable

Marktforschung 2.0 mit Big Data: Real-Time Research durch Social Media Analyse

Für Marktforschung.de habe ich mich einmal des Themas Markforschung 2.0 angenommen. Denn im Zeitalter des „Conversational“ bzw. „Social Webs“ revolutionieren die Konversationen der Nutzer in den Social Networks die Art, wie wir zukünftig Marktforschung betreiben müssen. Die Grundlage dafür sind weltweit mehr als eine Milliarde aktiver Social Web Nutzer, die eine riesige Masse an Daten produzieren.

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Nüchtern betrachtet sind die unzähligen Meinungsäußerungen, Kommentare, Likes und Interaktionen in den Social Media – i.e. Facebook, Twitter, Foren, Blogs – nur Milliarden digitaler Text-Schnipsel. Dazu kommen weitere Milliarden von Audio- und Videodaten sowie Daten aus GPS-Locations. Diese Ansammlungen von Informationen und Daten, bezeichnen wir mit „Big Data“, welche zukünftig mehrheitlich die Datengrundlage für die Marktforschung bilden werden. Die „Big Data“ Revolution wird durch die 3 V’s charakterisiert: Volume, Variety und Velocity of data.

Da diese abstrakten Begriffe wenig mit der Analyse von Sympathie, Emotionen und Nutzervorlieben zu tun haben, stellen wir uns einfach mal vor, welche Daten typische Social Media Smartphone-Nutzer bei seinem Bummel durch die Läden am Hamburger Gänsemarkt generieren. Mit ihrem digitalen „Check In“ auf Facebook, Foursquare oder anderen Networks teilen sie allen Freunden mit, dass sie jetzt im Ladengeschäft z.B. bei „Urban Outfitters“ angekommen sind und nun die neuen Kollektionen durchstöbern. Als nächstes werden Fotos einzelner Kleidungstücke gemacht und auf die eigene Facebook-Wall oder der Marke hochgeladen. Diese werden dann mit Freunden diskutiert und bewertet. Die besten Fotos mit den interessantesten Outfits landen dann auf der eigenen Web-Pinwand bei Pinterest und können wiederum von anderen Nutzern bewertet oder selbst genutzt werden. Stellen wir uns nun vor, dass nur ein Prozent der Besucher des Ladenlokals diesen Vorgang wiederholt, welche Masse an Daten generiert wird. Wäre „Urban Outfitters“ nicht daran interessiert zu wissen, welche Kollektionen besonders gut bei den Nutzern ankommen und wie die einzelnen Teile kombiniert werden oder welche Fashion-Trends besonders favorisiert werden?

So ergeben sich zahlreiche Herausforderungen aufgrund der Komplexität von Social Media und den mannigfaltigen Auswertungsdimensionen und Möglichkeiten. Dabei stellen sich oft folgende Fragen:


1.  Welche Social-Media-Plattformen sollten untersucht werden?
>> Twitter und andere Microblogging-Dienste, Blogs, Social Networks,
Online-Foren, Bewertungsportale, Video-Channels, News-und Nachrichten-
Seiten, Aggregatoren etc.

2.  Welche Themen sollten untersucht werden?
>> Marken, Produkte, Social Media Kanäle, Zielgruppen & Personas

3.  Welche Social Media Research Tools sind am Markt verfügbar?
>> Websearch-Tools, Webclipping-Services, Monitoring-Dashboard-Tools wie
z.B. gridmaster, Social Media Monitoring Technologie

4.  Wer wertet die Daten aus und wie werden diese interpretiert?
>> Eigenes Know-How, Research-Team, Referenz-Systeme & Kennzahlen,
Social Media Analysten

5.  Welche Erkenntnisse, ROI, Benefits und KPIs lassen sich ableiten?
>> Werbewirkung, Consumer Insights, Kundenbindung und effektivere
Kampagnenplanung

Bei der Social Media Marktforschung werden authentische Gespräche im Internet identifiziert, erhoben und ausgewertet. Damit grenzt sich die Social Media Marktforschung von klassischen Onlinebefragungen im Internet ab. Social Media Research steht in einem ergänzenden Verhältnis zur klassischen qualitativen Marktforschung. Ziel ist es, vom Gesagten auf das tatsächlich Gemeinte zu schließen – und das direkt anhand der relevanten Diskussionen der betroffenen Zielgruppe und nicht anhand einer Stichprobe.

Vielmehr ist es mittels der Social Media Marktforschung möglich herauszufinden, wo sich Kunden aufhalten, worüber sie sich unterhalten, was ihnen gefällt oder eben nicht. Im Internet setzen sich Millionen von Verbrauchern täglich mit Produkten und Marken auseinander. Dabei bleiben sie nicht stumm, sondern äußern laut ihre Erfahrungen. Das Web 2.0 bietet unzählige Plattformen, auf denen sich Nutzer in Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden, um sich über bestimmte Unternehmen, Marken oder Produkte auszutauschen. Sie sind betroffene Zielgruppen, da sie mit Produkten und Marken agieren.

Häufige Einsatzfelder sind Marken- und Markt-Analysen, Studien zum Verbraucherverhalten, Wettbewerber-Benchmarks, Trend-Analysen, Reputations-/ Kommunikationsanalysen, Innovationsforschungsprojekte und natürlich das kontinuierliche Tracken jeglicher Kampagnen, denn auch die traditionelle Media-Kampagne findet ihre Resonanz in den Social Media.

In der Marktforschung via Social Media steckt großes Potenzial, dessen sich allerdings noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Für Anbieter von traditionellen Marktforschungsdienstleistungen ist dies jedoch eine große Chance für eine erfolgreiche Diversifizierung und den Aufbau neuer attraktiver Produkt- und Service-Angebote, deren Nachfrage auch in Deutschland bald zunehmen wird. Sobald ein Unternehmen jedoch bereit ist, diese neue Form der Marktforschung anzuwenden, liegt eine Erfolgsformel in dem richtigen Mix aus neuen und klassischen Methoden und der Wahl des richtigen und erfahrenen Partners oder des entsprechenden leistungsfähigen Social Media Research Tools.

Den gesamten Text gibt es hier.

Social-Media-Monitoring als Trendforschungs-Tool

Warum tun wir, was wir tun? Wie erkennen wir die Beweggründe dafür? Und was tun wir mit diesem Wissen? Diesen Fragen widmet sich der monatliche trendalk in Hamburg, auf dem ich am vergangenen Donnerstag über Social Media Monitoring, Social Analytics und neuste Entwicklungen in der Trendforschung sprechen durfte. In diesem Zusammenhang nochmals ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter (trendquest) und das diskussionsfreudige Publikum.

Social Media Monitoring & Analytics - Trendforschung 2.0

Social Media Monitoring & Analytics - Trendforschung 2.0

Trends und Gründe für Veränderung: Politisches Verständnis des Einzelnen wie auch dem der Unternehmen, mit den damit zusammenhängenden Leitbildern, Helden und Idolen und mit den Werten des Teilens. Aber woher erkennen wir die Werte des Teilens (Sharen)? Im Zeitalter des Conversational bzw. Social Webs revolutionieren Sharing-Mechanismen die Art wie wir zukünftig Markt- und eben auch Trendforschung betreiben. Die Grundlage dafür sind weltweit mehr als eine Milliarde aktiver Social Web Nutzer, die sharen, liken, bloggen, twittern und kommentieren und damit eine riesige Masse an Daten produzieren, die sich in den nächsten zwei Jahren noch einmal verdoppeln wird. Die meisten Unternehmen verschenken noch ein großes Potential an Market & Consumer Insights, die ihnen eine ordentliche Social-Media-Analyse bieten kann. Denn mit Hilfe einer intelligenten Echtzeit-Analyse von Communitys, Twitter, Facebook & Co. lässt sich nicht nur ein aufziehender Shitstorm erkennen, sondern auch eine höchst professionelle Trendforschung betreiben.

Einsatzgebiete Social Media Monitoring in Deutschland

Einsatzgebiete Social Media Monitoring in Deutschland

Der besagte Shitstorm ist eine reale, aber meist eher unwahrscheinliche Gefahr. Die Daten für eine profunde Trendforschung für die Produkte der jeweiligen Marken sind jedoch meist vorhanden und sie lassen sich auch immer besser analysieren.

Einen Umstand, dessen sich noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Eine Untersuchung des BVDW ergab, dass Social Media überwiegend für PR/Pressearbeit (73,6 Prozent) und für Kundenbindung (59,5 Prozent) eingesetzt wird. Nur 46 Prozent nutzen die eigenen Daten auch zur Marktforschung.

Dabei bietet ein professionelles Social-Media-Monitoring drei Vorteile, die das Herz von jedem Marktforscher höher schlagen lassen:

  1. Der Kostenaufwand ist im Verhältnis eher gering und genau kalkulierbar.
  2. Die Ergebnisse gibt es in real-time, also Echtzeit
  3. Die Resultate basieren – wenn  man es richtig macht – auf einer sehr breiten Datengrundlage, die im Idealfall annähernd 100% der thematisch relevanten Beiträge und Kommentare betragen.

Ein weiterer Faktor, den man nicht unterschätzen sollte, ist auch der Umstand, dass sich das Konsumenten- und Mediennutzungsverhalten verändert hat. Bei vielen Menschen hat in den vergangenen Jahren die Bereitschaft bei Telefon- oder Straßen-Interviews mitzumachen, stark abgenommen. Auch für dieses Problem hilft eine Trendforschung via Social-Media-Monitoring. Zudem kommt der Wahl der richtigen Netzwerke, mit deren Hilfe Sie die Marktforschung durchführen, eine entscheidende Bedeutung zu.

Social Media Prisma 4.0 - Übersicht Social Web in Deutschland

Social Media Prisma 4.0 - Übersicht Social Web in Deutschland

Allerdings hat auch die Trendforschung 2.0 ihre Limitierungen. Denn sie funktioniert nur, wenn das eigene Forschungsobjekt auch genügend Buzz generiert. Dabei gilt die Regel: Umso höher die emotionalen Faktoren eines Produktes oder einer Marke (Forschungsobjektes) sind, umso mehr wird drüber gesprochen.

Das klingt alles ganz einfach, ist es aber natürlich nicht. Die meisten im Markt befindlichen Tools bieten in diesem Bereich lediglich eine einfache Keyword-Suche. Das reicht nicht. Tatsächlich ist eine gehörige Portion Know-How inklusive einer ausgefeilten Analytics-Technologie vonnöten.

In der Tat macht es der Mix: Erst wenn man ein Profi-Tool wie z.B. der gridmaster, mit seiner Kontext-basierten Suche und seiner hohen Genauigkeit bei der Clusterung und Strukturierung dieser immensen Datenflut mit klassischen Methoden mischt, sind genaue Trendaussaugen möglich.

Dies alles zeigt: In der Trendforschung via Social Media steckt ein großes Potential, dessen sich allerdings noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Sobald ein Unternehmen jedoch bereit ist, diese neue Form der Marktforschung anzuwenden, liegt eine Erfolgsformel in dem richtigen Mix aus neuen und klassischen Methoden und der Wahl des richtigen und erfahrenen Monitoring-Providers.

Social Media als Zukunft der Marktforschung: ethority beim 45. BVM Kongress

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Am 17 und 18. Juni findet in Bonn der 45. Kongress der Deutschen Marktforschung unter dem Motto „Mehr Macht den Konsumenten“ statt. Im Fokus stehen das Web 2.0 und die Vernetzung als Zukunft der Marktforschung sowie Markenmanagement, Marketing und Kommunikation.

Der BVM-Kongress 2010 setzt sich mit neuartigen Ansätzen, ihren Potenzialen für Marken und Produkte und Marktforschung sowie ihren möglichen Grenzen auseinander und präsentiert dazu Fallstudien und methodenkritische Beiträge.

Benedikt Köhler von ethority eröffnet am 18.06 das Kongressfinale mit 10 Thesen zur Frage, warum Marketing und Marktforschung sich in einer Phase radikalen Umbruchs befinden.

Zusätzlich präsentiert sich ethority für Gäste des Kongress und Besucher im Maritim Hotel Bonn und lädt am Stand zu Fachgesprächen und Networking ein.

Weitere Highlights sind mit Sicherheit die Beiträge zur Open Innovation und Crowdsourcing-Facetten sowie die Vorstellung des Best Case Rittersport – wie Konsumenten das Comeback des Jahres 2009 mitkreieren.

Das gesamte Programm gibt es hier.

Gestatten – Oliver Schulz, neuer Diplomand bei ethority

Mein Name ist Oliver Schulz, ich bin seit dem 1. Mai 2010 bei ethority in Hamburg und schreibe hier in den nächsten Monaten meine Diplomarbeit zum Thema „Weiterempfehlungen in Social Media – Wert von reellen und virtuellen Freundschaften“.

Da die Ergebnisse meiner Arbeit in Auszügen auch hier im Blog von ethority veröffentlicht werden, möchte ich mich heute bereits kurz vorstellen und erzählen, wie ich eigentlich zu dem Thema und zu ethority gekommen bin.

Ich studiere Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg, bin 26 Jahre alt und schätze mich glücklich noch dem letzten Diplom-Jahrgang unserer Uni anzugehören. Im Laufe meines Studiums hatte ich die einmalige Gelegenheit eine spannende Zeit als Erasmus-Student in Istanbul zu verbringen sowie sehr interessante Praktika in Hamburg und Stuttgart zu absolvieren.

Fachlich habe ich mich im Studium und bei meinen Praktika bisher in Richtung Marktforschung und Online-Marketing orientiert und stand nun vor der großen Frage, worüber ich eigentlich meine Diplomarbeit schreiben möchte. In den letzten Monaten kam ich zu dem Entschluss, diese unbedingt im Bereich Social Media bzw. Word-of-Mouth schreiben zu wollen. Aufgrund meines großen Interesses an sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter und deren Möglichkeiten und Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie der Lektüre zahlreicher Blogs und Artikel in einschlägigen Fachzeitschriften wurde mir klar, dass  dieser Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Um leichter einen Bezug zur Praxis zu finden, wollte ich meine Diplomarbeit gerne in Kooperation mit einer Agentur oder Unternehmen schreiben und erinnerte mich dabei an ethority, dessen Social Media Monitoring Tool ich noch von meinem Praktikum bei OTTO kannte. Ich informierte mich also über ethority und beschloss einfach mal telefonisch anzufragen, ob man Interesse an einer solchen Zusammenarbeit hätte. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie es aussieht war man an meinem Diplomthema interessiert, denn nun sitze ich hier, schreibe diesen Artikel und freue mich auf die anstehende Zeit als Diplomand bei ethority.

Zum Zweck der Untersuchung werde ich in einigen Wochen eine Online-Erhebung starten und würde mich sehr freuen, wenn mich viele  als Teilnehmer der Online-Befragung (oder per Verlinkung an Interessierte) bei meiner Diplomarbeit unterstützen würden. Dies ist auch der Grund, wieso ich vorerst nicht zu viele Worte über die genaue Problemstellung und Ziele der Arbeit verlieren möchte, um potentielle Probanden vorab nicht allzu sehr zu beeinflussen.

Ich hoffe, ich konnte Interesse wecken und vielleicht ein wenig neugierig auf die Ergebnisse machen.

Man findet mich auf Twitter und Xing.


Corporate Social Media: PR und Marktforschung

Corporate Social Media

PR: Social Media wird von vielen als eine Art Teildisziplin der PR und Kommunikation verstanden. Diese Relation ist einfach nachzuvollziehen, denn die ursprüngliche Aufgabe der PR ist ein wichtiges Merkmal eines Engagement in Social Media: Das Kommunizieren.

Oft fällt die Pflege der Social-Media-Kanäle in den Bereich der PR, doch ein vollständiges Bild des Unternehmens ergibt sich nur dann, wenn das ein oder andere Mal auch Mitarbeiter außerhalb der PR integriert werden, z.B. zum Schreiben eines Blogposts.

PR 2.0 ist keine neue Art der der Kommunikation, sie bedeutet nur neue Tools und Möglichkeiten. Auch macht sie die PR, wie wir sie kennen, nicht überflüssig, sondern ergänzt sie nur. In einigen Jahren wird die PR sogar nicht mehr durch solche verschiedenen Begriffe „aufgeteilt“ werden müssen.

Was sich allerdings durch das Web 2.0 ändern wird: Nicht mehr nur Mitarbeiter der PR  repräsentieren und vertreten das Unternehmen, sondern alle Mitarbeiter, die im Netz mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden können. Durch z.B. Social Network Profile wird eine Zuordnung sehr viel einfacher, also gilt:

die Mitarbeiter werden zu Botschaftern des Unternehmens!

Auch über diesen Bereich könnte man viel mehr und ausführlicher schreiben, wer aber auf der Stelle mehr über klassische PR und PR 2.0 erfahren möchte, ist bei PR-Doktor immer gut aufgehoben.

Marktforschung: Bei der Social-Media-Marktforschung werden authentische Gespräche im Internet identifiziert, erhoben und ausgewertet. Damit grenzt sich die Social-Media-Marktforschung von klassischen Onlinebefragungen im Internet ab. Social Media Research steht in einem ergänzenden Verhältnis zur klassischen qualitativen Marktforschung.

Ziel ist es,  vom Gesagten auf das tatsächlich Gemeinte zu schließen –  und das direkt anhand der relevanten Diskussionen der betroffenen Zielgruppe und nicht anhand einer Stichprobe.

Die klassische Zielgruppe existiert im Netz nicht mehr.

Vielmehr ist es mittels der Social-Media-Marktforschung möglich herauszufinden, wo sich Kunden aufhalten, worüber sie sich unterhalten, was ihnen gefällt oder eben nicht. Im Internet setzen sich Millionen von Verbrauchern täglich mit Produkten und Marken auseinander. Dabei bleiben sie nicht stumm, sondern denken laut über ihre Erfahrungen. Das Web 2.0 bietet unzählige Plattformen, auf denen sich Nutzer in Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden, um sich über bestimmte Unternehmen, Marken oder Produkte auszutauschen.

Sie sind betroffene Zielgruppen, da sie mit Produkten und Marken agieren.

Mit einem Social Media Monitoring ist es nun möglich, die Bedeutung der Gespräche zu analysieren. Einseitiges Monitoring reicht hier nicht aus, um adäquat die Bedingungen zu erfüllen, wichtig ist eine Betrachtung in Echtzeit. Die Nutzung isolierter Social Media Tools (nicht-vollerhebendes Monitoring und manuelle Recherche) können in ihrer Suche vieles nicht erfassen und schließen damit vieles aus.

Einen Überblick über die 12 wichtigsten Marktforschungstrends gibt es hier, verfasst von unserem Director Digital Strategy & Research Dr. Benedikt Köhler:

www.ethority.de

Fazit:

Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten, Social Media für die externe Arbeit seines Unternehmens zu nutzen (Anregungen gerne in den Kommentaren). Im ersten Schritt ist die Bereitschaft, Social Media überhaupt einzusetzen, ein Schritt in die richtige Richtung. Mit professioneller Beratung, Anleitung und Engagement führt es mit Sicherheit auch zum gewünschten Erfolg.

Um es einmal mit Seth Godins treffenden Worten zu sagen:

„It’s a process, not an event.

Dating is a process. So is losing weight, being a public company and building a brand.

On the other hand, putting up a trade show booth is an event. So are going public and having surgery.

Events are easier to manage, pay for and get excited about. Processes build results for the long haul.”

ethority auf der Research & Results: Marktforschung pur in München

Die Fachmesse für Marktforschung fand auch in diesem Jahr im M,O,C im sonnigen München statt. Marktforschung 2.0 stand diesmal für viele Besucher und Aussteller im Vordergrund, so dass viele interessante Gespräche geführt und Kontakte geknüpft werden konnten.

Ein Einblick in den Messealltag von ethority:

Messealltag auf der Research & Results 2009

Auch die Messeparty im „Lenbach“ war eine Klasse für sich. Die historische neo-barocke Ausstattung gepaart mit modernen Einflüssen sorgte für ein besonderes Ambiente und für eine noch bessere Party.

Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr – gleiche Zeit, gleicher Ort!

Auch wir sind dabei! ethority bald auf der Research & Results

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Die neue Messe für digitales Marketing dmexco, hat noch nicht lange ihre Tore geschlossen, da steht schon die nächste wichtige Messe ins Haus: die Research & Results 2009. Die Fachmesse für Marktforschung findet auch in diesem Jahr wieder im M,O,C, in München statt und zwar am 28. und 29. Oktober. Erneut wird parallel zur Messe ein Kongress stattfinden, dessen Programm durch Workshops mit vielen interessanten Themen und Podiumsdiskussionen das Gesamtpaket Research & Results abrundet.

Auch wir von ethority werden als Aussteller wieder mit von der Partie sein und allen Interessenten Einblicke in die Welt der modernen Marktforschung liefern.

Mit dem gridmaster System stellen wir ein Monitoring System vor, welches in der Lage ist, Kunden- und/oder User-Meinungen aus den Weiten des Webs zu extrahieren und zu kategorisieren. Das Ergebnis einer solchen Datenerhebung kann für viele Unternehmensbereiche von Interesse sein: CRM, Social Media Marketing, Reputationmanagement – den Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Der große Vorteil im Vergleich zu klassischen Marktforschungsansätzen? Keine Beeinflussung der Meinungsäußerungen durch künstlich geschaffene Forschungsumgebungen und -umstände, denen die Probanden ausgesetzt werden.

Das ethority-Team lädt sie recht herzlich zu weiterführenden Gesprächen rund um das Thema MaFO 2.0 und wie sie für Unternehmen von Nutzen sein kann an unseren Messestand ein.

Besuchen Sie uns in Halle 2, Stand 199. Wir freuen uns auf Sie!