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Erste Onlinestudie Autobahn-Raststätten & Autohöfe – Rasten statt Rasen 2015-2016

Direkt an der Autobahn gelegen, gleichzeitig jedoch in die Natur eingebunden, preiswert und mit serviceorientiertem Personal, regionaler und frischer Kost, leichten Speisen, kostenlosem W-LAN sowie Betreuungs- und Spielangeboten für Kinder. So stellt sich der moderne Raststätten-Gast den optimalen Aufenthalt vor.

Trotz Flugzeug und Bahn sind wir Deutschen eine Autofahrer-Nation und viel mit dem Auto unterwegs. Egal ob auf Urlaubsreisen, Wochenendtrips, Tagesausflügen oder Geschäftsreisen steuern wir regelmäßig Raststätten und Autohöfe zum „Auftanken“ an. Wer hat sich da noch nicht über abgestandenes Essen zu überhöhten Preisen oder schmutzige und unhygenische Toilleten geärgert. Grund genug, diese Problematik genauer zu untersuchen und zu evaluieren: An welchen Raststätten und Autohöfen empfiehlt sich ein Stop und an welchen sollte man lieber nicht halten?

So haben wir uns im Rahmen der gemeinsamen Studie mit unserem Network-Partner ethority Technology GmbH gefragt:

Welches sind die Top-Raststätten und Autohöfe in Deutschland? Sind die Raststätten und Autohöfe noch zeitgemäß und entsprechen sie den Erwartungen der Autofahrer und -Reisenden? Welche Kriterien haben beim Besuch einer Raststätte besondere Bedeutung?

Im Rahmen der ersten Onlinestudie zum Thema Raststätten und Autohöfe wurden über 30.000 Kommentare von Autofahrern und Raststättenbesuchern auf Internet-Plattformen wie Facebook, Yelp, Twitter und Co. untersucht.

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Die Wünsche sind vielfältig, sowohl familiengerecht als auch businesstauglich. Dabei variieren die Ansprüche teilweise enorm. Geschäftsreisende möchten auch auf Raststätten ihrem Business nachgehen. Kostenloses W-LAN ist daher Pflicht. Familien wollen ihre Kinder in sicheren Händen wissen und erwarten entsprechende Spiel- und Betreuungsangebote. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Der Auto-Reisende greift gerne auf bekanntes Fastfood zurück und erwähnt häufig die Anbieter McDonald´s, Burger King und Nordsee. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Die Kaffee-Bar-Anbieter Segafredo, Lavazza und Dallmayr werden ebenso thematisiert, wie der größte Anbieter, die Tank & Rast GmbH zu der auch die Marken Serways, Gusticus, Brotzeit, EssBar und Sanifair gehören, deren zahlreiche Erwähnungen großes Potenzial für Optimierung und Ausgestaltung des Angebotes aufzeigen. Aber auch Kraftstoffmarken und Tankstellen-Betreiber wie Aral, Agip, Shell, Esso, Jet, HEM, OIL, Star und Total werden häufig in Zusammenhang mit Preisgestaltung, Kundenservice, Shop-Sortiment und Leistungsportfolio thematisiert.

 

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Die beliebtesten Raststätten an den deutschen Autobahnen: Top 10 Ranking

In der Gunst der Autofahrer und Raststättenbesucher liegen eher die unabhängigen kleineren Autohöfe und Raststätten weit vorn. So konnte die Hoyer-Gruppe mit ihren Autohöfen an der A1 und A7 den ersten und dritten Platz belegen. Die Rastanlage im Hegau West und Ost an der A81 belegen den zweiten und vierten Platz.

1. Autohof Hoyer Rade / Hamburg Süd an der A1

2. Rastanlage im Hegau West an der A81

3. Autohof Hoyer Soltau Ost an der A7

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Welche Kriterien sind dem Reisenden besonders wichtig beim Raststättenbesuch?

1. Gastronomie: 26,8%
2. Service: 17,6 %
3. Sauberkeit (insbesondere der sanitären Einrichtungen): 14,8%
4. Familienfreundlichkeit: 11,6%
5. Raststätten-Anlage & -Ausstattung: 9,7%
6. Preisgestaltung: 9,3%
7. Shopping-Angebote: 7,4%

 

 

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Die Road-Map: An welchen Raststätten der wichtigsten Autobahnen ist der Besuch besonders empfehlenswert?

Folgende Raststätten und Autohöfe sind besonders empfehlenswert: A1 Blüchereiche, A2 Lipperland, A3 Würzburg/Süd, A4 Schorba/Imbiss Haase, A5 Taunusblick, A7 Hoyer Soltau, A9 Köckern Ost + A9 Köckern West

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Welche Raststätten haben dringenden Verbesserungsbedarf?

A2 Börde Nord, A45 Sauerland Ost, A2 Lehrter See Nord, A3 Bad Camberg Ost, A20 Fuchsberg, A67 Pfungstadt-Ost, A6 Kammersteiner Land Nord, A2 Garbsen Nord

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Die gesamte Studie kann hier: http://ethority.de/online-studie-autobahnraststaetten-deutschland/ herunter geladen werden.

Über Kommentare, Shares und Likes freuen wir uns natürlich.

Warum Marken und Firmen unbedingt twittern sollten

In Sachen Social Web und Journalismus scheint Deutschland noch immer ein technologisches Entwicklungsland zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die eine neue Oriella Digital Journalism-Studie. Für die Analyse wurden 553 Journalisten in 15 Ländern zu ihrer Nutzung von Facebook, Twitter & Co. befragte.

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass weltweit mittlerweile rund 59 Prozent aller Berichterstatter zwitschern. Nur in Deutschland hat lediglich ein Drittel überhaupt ein Twitter-Account. Eine erschreckende Zahl.

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Während in Frankreich mittlerweile knapp 80 Prozent aller Journalisten twittern und fast 50 Prozent ein eigenes Blog pflegen bzw. ein eigenes Google+-Profil unterhalten, sind die Deutschen Kollegen noch lange nicht so weit. Hierzulande bloggen nur rund 25 Prozent. Der Anteil an Google+-Nutzern liegt sogar nur bei rund 15 Prozent.

Bereits im Frühjahr hatte der Trendmonitor ähnliche Zahlen vorgelegt. Die News Aktuell-Analyse kam zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte aller deutschen Journalisten Twitter nicht als Quelle nutzt und außerdem Tweets von Personen als nicht zitierfähig empfindet.

Die Zahlen werfen kein gutes Bild auf den Berufstand der Journalisten. Sie entbinden die PR- und Marketing-Verantwortlichen jedoch auf keinen Fall von der Verpflichtung umso mehr via Twitter, Facebook & Co. kommunizieren. Denn auch wenn noch immer wenige Journalisten zuhören, folgen immer mehr Konsumenten den Marken im Social Web. Die Entwicklung ist eindeutig. In Kommunikation wird der Journalist als Mittler zwischen Konsumenten und Marken immer unwichtiger. Die Gespräche finden immer häufiger direkt zwischen den Unternehmen und den potentiellen Käufern statt. Das ist eine große Chance für jede Company.

Erfolgreiches Facebook Marketing: Wie wichtig ist Display-Werbung für Marken?

Es ist eine Kernfrage in der Social Media-Strategie vieler Marketing-Experten: Funktioniert Werbung auf Facebook? Sollten die Anzeigen und Kampagnen nicht wirklich ihre Ziele erreichen, hätten viele Unternehmen bereits sehr viel Geld versenkt.

Wie gut eine Kampagne tatsächlich funktioniert, ließe sich mit den richtigen Parametern (KPIs) und dem richtigen Social Media Measurement leicht feststellen. Trotzdem herrscht noch immer eine große Unsicherheit.

Losgetreten wurde die Diskussion von General Motors, die vor wenigen Wochen bekanntgaben, ihren zehn Millionen Dollar schweren Werbedeal mit Facebook aufzukündigen und sich stattdessen lieber auf kostenlose Marketing-Anstrengungen innerhalb des Networks zu konzentrieren.

Laut CNet gibt GM für Facebook-Marketing insgesamt rund 40 Mio. Dollar aus, wovon zehn Millionen auf Display-Werbung entfielen. Die restlichen 30 Mio. fließen in den Betrieb von sonstigen GM Facebook-Seiten. Dieses Geld landet nicht direkt in den Kassen von Facebook. Das Network hat also ein Interesse, den Anteil an Display-Werbung zu steigern.

Zudem gehört die Display-Werbung noch immer zu einem wichtigen Baustein der meisten  der Social Media-Strategien.

In Anbetracht dieser Ausgangslage veröffentlichte Facebook – in Zusammenarbeit mit Comscore – eine Studie, die die Marketing-Manager beruhigen könnte. Denn die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Werbung innerhalb des Netzwerkes doch lohnen würde.

Starbucks

Analysiert wurde eine Starbucks-Werbekampagne, die bei Facebook erfolgreicher gewesen sein soll, als in anderen Onlinemedien. Starbucks-Fans sollen demnach besonders empfänglich für Anzeigen der Marke gewesen sein. „Vier Wochen nach der Werbung hätten sie ihre Einkaufshäufigkeit bei Starbucks um 38 Prozent gesteigert. Bei Facebook-Fans des US-Einzelhändlers Target und deren Freunden hätte eine Kampagne die Einkäufe um 21 Prozent gesteigert“, erklärt Golem.de die Studie.

Die Studie zeigt, dass Display-Werbung tatsächlich ein interessanter Baustein in der eigenen Social Media Strategie sein kann. Viel wichtiger ist allerdings, dass es den Marken gelingt, ihre Kunden und Fans zu begeistern und zu aktivieren: Ein kompetentes und erfahrenes Social Media Team!

Unsere Consulting-Unit hat innerhalb der letzten 5 Jahre viele erfolgreiche Social Media-Strategien für B2B- und B2C-Brands entwickelt und managed aktiv Social Media Budgets für lokale, nationale und globale Marken. Dabei konnten wir immer wieder feststellen, dass ein überdurchschnittlich erfolgreiches Facebook-Marketing nur durch ein hochgradig engagiertes Team realisiert werden kann: Account-Manager, Community Manager, Redakteur, Kampagnen-Planer-/Manager und Konzepter fahren gemeinsam die größten Erfolge ein. Die Passion für Social Media sollte jeder Einzelne schon mitbringen, das Verständnis für Social Media-Mechaniken vor dem Hintergrund der Markenführung lernt man bei uns.

So nutzen deutsche Marken Pinterest

Über die Möglichkeiten und Potentiale von Pinterest wurde schon so viel geschrieben, dass es an der Zeit ist, sich mal ganz konkret mit der Frage zu beschäftigen, wie nutzen eigentlich deutsche Marken die Online-Pinnwand? Die Webathleten haben bereits die wohl umfassendste Liste mit einheimischen Brands erstellt, die auf der Online-Bilderwand zu sehen sind. Ich wage erst gar nicht den Versuch noch mehr Marken zusammenzusuchen, sondern habe mir vier Beispiele herausgepickt, die ich für besonders gelungen erachte.

Wie wichtig Pinterest in Deutschland mittlerweile geworden ist, zeigt auch eine Auswertung von Googles Analyse-Tool Ad-Planner. Demnach haben die US-Amerikaner mit rund 840.000 Unique Usern mittlerweile StudiVZ beim Traffic überholt. Aber hier jetzt die vier Beispiele:


Tape.tv
Pin-Tape
Die Berliner befüllen unter anderen neun Boards. Thematisch reicht die Bandbreite von Musik-Tipps, über Album-Cover zu lustigen Web-Fundstücken. Insgesamt kommt das Angebot erst auf 89 Follower.

t3n Magazin
Pint3n
Die Technik-Freunde aus Hannover befüllen fünf Boards. Unter anderem eines mit Gadgets, eines mit Impressionen von der Cebit und eines mit dem schönen Namen Meme’s & No-Brainer. Alleine dieses Board hat 1272 Follwer.

Lovely Books
Pin-Books
Das wohl erfolgreichste deutsche Literatur-Network ist auch bei Pinterest dabei. Absoluter Höhepunkt ist eine Pinnwand mit Fotos von ungewöhnlichen Bücherregalen.

Red Bull
Pin-Bull
Wie gut sich die drei eher kleinen Marken noch bei Pinterest schlagen, zeigt der Vergleich mit Red Bull. Bei Facebook ist der Energy-Drink-Hersteller ein echter Gigant. Beim Bilder-Netzwerk sind die Österreicher mit nur 426 Followern von einer ähnlichen Position noch meilenweit entfernt.

Image-Studie: Facebook-Fanpage vs. klassischer Unternehmens-Website

Auf diese Studie werden Marketing-Verantwortliche namhafter Brands mit viel Interesse schauen. So hat das Web Excellence Forum, die Wirkung von Fanpages auf das Markenimage von Unternehmen untersucht. Das Ergebnis lautet: „Der Kontakt mit einer Fanpage hat nachweisbar positiven Einfluss auf das Image. Allerdings wirkt der Besuch einer Corporate Website um ein Drittel stärker und zudem differenzierter auf das Image.“

Studie Facebook Unternehmensimage WebXF

Studie Facebook Unternehmensimage WebXF

Erstellt wurde die Studie WebXF in Zusammenarbeit mit der Universitäten Leipzig, St. Gallen und FU Berlin. Insgesamt haben 3.600 teilgenommen.
„Unsere Fanpage Impact Messung zeigt eine klar positive Wirkung von Facebook auf das Markenimage. Man muss aber darauf hinweisen, dass Websites stärker und deutlich differenzierter wirken. Dennoch, im Vergleich zu Websites ist Facebook überraschend effizient“, erklärt Michael Heine, Gründer des Web Excellence Forums, die Ergebnisse zusammen.

Unter dem Punkt „die Ergebnisse im Detail“ heißt es in der Studie: „Probanden, die weder Kontakt zur Fanpage noch zur Website eines Unternehmens hatten, benoten das Unternehmensimage im Durchschnitt mit einer 3.0. Hatten die Probanden die Fanpage aufgerufen, resultiert dies in einer durchschnittlichen Unternehmensnote von 2.6 (entspricht einem Imagegewinn von rund 10 %). Besuchten sie die Corporate Website, so gaben sie dem Unternehmen danach im Schnitt die Note 2.5 (entspricht einem Imagegewinn von rund 15 %).“

In der Reallife-Situation muss man die Ergebnisse allerdings ein wenig relativieren. Denn die Ausgangslage ist meist eine andere. Auf eine Unternehmens-Webseite kommen die Konsumenten nur, wenn sie ein klares Anliegen haben. Sie haben sich ganz bewusst dafür entschieden die Seite zu besuchen. Heißt: Image-Maßnahmen auf der Homepage können viel intensiver wahrgenommen werden, zumal auch Marken-Attribute und Botschaften mit allen Freiheiten des Designs auf der eigenen Website transportiert werden können.

Auf Facebook-Fanpages halten sich die Design-Möglichkeiten noch immer in Grenzen. Werbe- und Marketing-Profis haben also wesentlich weniger Optionen, eine Marke beispielsweise durch besonders designlastige Elemente zu präsentieren. Hier sind ganz andere Denkansätze und Kreativkonzepte gefragt. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher tagtäglich relevante Besucherströme zu generieren, neue Fans durch virale Effekte und Social Media Mechaniken zu gewinnen bzw. durch ein gutes Community Management an die Marke zu binden.

Das Geheimnis liegt also im Grunde darin, die Facebook-Fans auf die eigene Unternehmes-Webseite zu leiten. Und an diesen Punkt kommt wieder das Monitoring ins Spiel. Denn mit Hilfe der Insights, welche wir über Verhalten der Facebook-Fans sammeln und auswerten, ist es uns möglich die Unternehmensseite so auf die Bedürfnisse der Facebook-Besucher auszurichten, dass der Erfolg dieser, ob nun für Kampagnen, E-Commerce oder Imagepflege, um einiges höher ist.

Intro: Word of Mouth Marketing

Word of Mouth (WOM) – Mund-zu-Mund-Propaganda, auch als Empfehlungs-, BUZZ- oder Virales Marketing bezeichnet, befasst sich mit dem gezielten Auslösen und Kontrollieren von Mund-zu-Mund-Propaganda zum Zwecke der Vermarktung von Produkten oder Leistungen, aber auch mit dem Aufbau von Reputation und Image. Mittels Word of Mouth Marketing wird die Aufmerksamkeit erhöht und Kaufentscheidungsprozesse werden durch Empfehlungen beeinflusst und verstärkt.

Der große Erfolg von WOM-Kampagnen im angloamerikanischen Raum von Marken wie P&G, Bacardi, Coca-Cola, Toyota oder Ford und auch in ersten Aktionen in Deutschland manifestiert sich in einer neuen Marketingdisziplin, die durch Strategie und Planung die Durchführung und Kontrolle von Kampagnen ermöglicht, die sich wie ein ansteckender Virus in kürzester Zeit von Mensch zu Mensch verbreiten. Das sind Markenbotschaften, Produktnachrichten oder Produktinnovationen die aufbereitet und durch das Internet über das Weiterleiten bzw. Weiterempfehlen von Nutzer zu Nutzer transportiert werden.

Dieser effiziente Ansatz ermöglicht es mit geringen Budgets exponentielle Wachstumsraten zu erreichen. Unterschieden kann man dabei zwischen Produkten und Dienstleistungen, deren Nutzung selbst virale Effekte auslöst – bei denen also der virale Effekt „in das Produkt eingebaut ist“, und so genannten viralen Kampagnen. Bei letzteren ist es allein die werbliche Kommunikation über das Produkt, die sich fortpflanzt.

Befürworter sprechen schon jetzt von dem innovativen Marketingansatz der Zukunft.

Sten Franke wird zu diesem Thema auch auf der 2. Ethority Reputation Management & Word of Mouth Marketing-Konferenz sprechen

Intro: Word of Mouth Marketing

Word of Mouth (WOM) – Mund-zu-Mund-Propaganda, auch als Empfehlungs-, BUZZ- oder Virales Marketing bezeichnet, befasst sich mit dem gezielten Auslösen und Kontrollieren von Mund-zu-Mund-Propaganda zum Zwecke der Vermarktung von Produkten oder Leistungen, aber auch mit dem Aufbau von Reputation und Image. Mittels Word of Mouth Marketing wird die Aufmerksamkeit erhöht und Kaufentscheidungsprozesse werden durch Empfehlungen beeinflusst und verstärkt.

Der große Erfolg von WOM-Kampagnen im angloamerikanischen Raum von Marken wie P&G, Bacardi, Coca-Cola, Toyota oder Ford und auch in ersten Aktionen in Deutschland manifestiert sich in einer neuen Marketingdisziplin, die durch Strategie und Planung die Durchführung und Kontrolle von Kampagnen ermöglicht, die sich wie ein ansteckender Virus in kürzester Zeit von Mensch zu Mensch verbreiten. Das sind Markenbotschaften, Produktnachrichten oder Produktinnovationen die aufbereitet und durch das Internet über das Weiterleiten bzw. Weiterempfehlen von Nutzer zu Nutzer transportiert werden.

Dieser effiziente Ansatz ermöglicht es mit geringen Budgets exponentielle Wachstumsraten zu erreichen. Unterschieden kann man dabei zwischen Produkten und Dienstleistungen, deren Nutzung selbst virale Effekte auslöst – bei denen also der virale Effekt „in das Produkt eingebaut ist“, und so genannten viralen Kampagnen. Bei letzteren ist es allein die werbliche Kommunikation über das Produkt, die sich fortpflanzt.

Befürworter sprechen schon jetzt von dem innovativen Marketingansatz der Zukunft – Unsere Referenten zeigen Ihnen wie Word of Mouth Marketing funktioniert und auch in Ihrem Geschäftsfeld eingesetzt werden kann.

Marken und Werbung: Auffallen schafft noch kein Vertrauen

Wissen Sie, wie der Werbeslogan von McDonald`s, Volkswagen oder Media Markt lautet? Natürlich. Sie sind ja nicht blöd. So wie Ihnen geht es den meisten Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von rund 2 000 Personen des Markenbarometers BESTSELLER.
Nach dieser Untersuchung bleiben die Werbekampagnen der drei oben genannten Marken den Bundesbürger am stärksten haften. Gleichzeitig sprechen viele der Befragten den drei Top-Firmen, im Vergleich zu den anderen Brands, klare Defizite im Bereich der Glaubwürdigkeit zu.
McDonald’s erreicht bei der BESTSELLER-Studie eine ungestützte Werbeerinnerung von zwölf Prozent, wirkte allerdings bei lediglich 57 Prozent der Befragten als glaubwürdig. An Media Markt-Werbung erinnert sich jeder Zehnte Bundesbürger. Jedoch befindet nur jeder Zweite den Elektronik-Händler auch für Glaubwürdig. Volkswagen (Werbeerinnerung elf Prozent) wirkt immerhin auf zwei Drittel überzeugend. Den mit Abstand höchsten Wert in punkto Glaubwürdigkeit erzielte Tchibo mit 87 Prozent. Der Erinnerungswert der Kaffewerbung liegt jedoch nur bei mickrigen vier Prozent.