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Hater-App: Mobiler Dislike-Button für das Social-Web

Die Forderungen sind so alt wie der Like-Button selbst: Seitdem Facebook den Knopf einführte, mit dem jeder Nutzer sein Gefallen an einer Story, einem Posting oder einem Bild anzeigen kann, gab es auch Rufe nach einem Dislike-Button.

Besonders oft kommt diese Diskussion auf, wenn etwas Schlimmes passiert ist und ein großes Interesse von Seiten der Medien herrscht. Der Like-Button stellt die einfachste und schnellste Möglichkeit dar, diese Nachricht zu teilen. Da es allerdings um Bad-News geht, kommt es vielen Nutzer falsch vor diesen Positiv-Knopf zu klicken.

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Ähnlich ist es bei Unternehmen oder Marken. Wenn ein Kunde nicht zufrieden mit einer Organisation ist, oder er sich gar ärgert und dies auf den sozialen Profilen des Unternehmens ausdrücken will, wäre oftmals ein Dislike-Button die bevorzugte Wahl.

Grundsätzlich lässt sich allerdings festhalten, dass ein Dislike-Button tatsächlich die größte Horrorvorstellung für jede Marketingabteilung ist.

Den Job dieses fehlenden Buttons soll nun eine App übernehmen. Sie hört passenderweise auf den Namen Hater. Allerdings geht es weniger über Unternehmen oder Personen, die man nicht mag, sondern eher um die alltäglichen Dinge. Gute Beispiele hierfür wären ein Stau oder eine U-Bahn-Verspätung.

„Hater funktioniert über Bilder, die der Nutzer hochladen und mit einer klaren Aussage versehen kann, wie zum Beispiel: ‚Im Stau stehen ist Mist!‘. Beides wird dann mit der Hater-Community geteilt, ganz wie man es von Apps wie Instagram kennt. Um den Start zu vereinfachen, können neue Nutzer sich mit ihren Facebook- und Twitter-Freunden verbinden, die auch schon bei Hater angekommen sind. Natürlich funktioniert auch das Teilen bei den anderen großen und bekannten sozialen Netzwerken. Zudem gibt es unter ‚Popular‘ eine Auswahl ‚beliebter‘ Einträge“, erklärt t3n die neue App.

Es wird höchst spannend sein zu beobachten, ob die App ein Erfolg wird. Immerhin gilt im Leben eigentlich die Regel, dass die Menschen viel einfacher und öfter sagen was sie nicht mögen, statt klar zu benennen was ihnen gefällt. Bislang war ein solch negativer Ansatz im Social-Web verpönt. Allerdings gab es vor Hater bereits andere Versuche eine Art Dislike-Button einzuführen. Sie alle scheiterten. Sehr zu Freude fast aller Marketing-Experten.

>> Mashable

Der gigantische Erfolg von Apples App-Store auf einen Blick

Eine Grafik sagt mehr als tausend Worte. Knapp drei Jahre nach dem Start von Apples App-Stores wurde die Marke von 500.000 Applikationen geknackt. Diese und noch viele andere spannende Zahlen fasst die folgende Infografik von 148apps.com zusammen.

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>> via iPhone-fan.de

Royal Wedding 2.0, Facebook Wurm, Chuck Norris – Weekender KW 17

Top Twitter-Links:

„WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“

Der neue Facebook-Wurm setzt vor allem auf die Neugierde und Klickfreudigkeit unerfahrener und unvorsichtiger Facebook-Nutzer. Ob Pinnwandeinträge, Veranstaltungseinladungen, Anwendungsanfragen oder Chatnachrichten, der Link verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

t3n.de

Google Prognose für den Eurovision Song Contest: 12 Points go to Germany

Vertraut man dem Prognose-Tool von Google, so gewinnt Lena Meyer-Landruth erneut den internationalen Musikwettbewerb. Laut „Google Eurovision 2011 forecast“ liegt Lena mit 169 deutlich vor dem prognostizierten Zweitplatzierten aus Frankreich.

kress.de

Facebook Deals schon jetzt in Deutschland nutzen

Bisher steht Facebook Deals nur einem erlesen Kundenkreis in Europa zur Verfügung und ist auch in Deutschland noch nicht offiziell freigegeben. Durch einen Hack gelang es den Socialisten am Mittwoch jedoch, einen „Workaround“ zu entwickeln.

allfacebook.de

Highlight der Woche

Königliche Hochzeit 2.0

Kaum ein Thema wurde in dieser Woche auf diversen Plattformen stärker diskutiert als die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Ob Livestreams auf YouTube, Fan-Pages auf Facebook oder Fotos auf Flickr, für den Social Media affinen User war die königliche Hochzeit in den vergangenen Tagen omnipräsent.

mashable.com

Fundstück der Woche

Der Iphone Tracker findet seinen Weg zu Southpark

Die Folge vom vergangenen Mittwoch nimmt bereits die aktuellen Geschehnisse bei Apple auf.

mashable.com


Nur Chuck Norris kann sehen wer auf deinem Profil war…

…ist die Antwort auf den aktuellen Facebook-Wurm „WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!“. Die Fananzahl stieg sekündlich. Mittlerweile verzeichnet die Mittwochvormittag gegründete Fanpage bereits 197.056 Fans.

facebook.com

iPhone: Die beliebtesten Unternehmens-Apps

Es gibt noch viel zu tun: In vielen Marketing-Abteilungen der meisten Unternehmen hat sich längst die Idee durchgesetzt eine eigene App zu starten. Der Gedanke ist auch – fast immer – richtig. Einzig beim Inhalt und der Konzeption vieler Applikationen wurde nicht immer die beste Lösung gefunden.

Vapiano

Zu diesem Schluss könnte man beim Blick auf die aktuell beliebtesten konstenlosen iPhone-Apps kommen. Unter den ersten 200 Plätzen gibt es lediglich zehn Brand-Angebote – Medienmarken mal ausgenommen.

Spitzenreiter im Brand-App-Ranking ist Lego. Bereits auf Position drei liegt „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“, gefolgt von „Duplo-Minispiele“ auf Position sieben. Beide Angebote des Spielzeugproduzenten sind Games. Heißt: die Markenbotschaft wird spielerisch transportiert. Alle anderen Brand-Applikationen versuchen mit anderen Angeboten den Konsumenten zu erreichen.

Hier das Ranking mit den akutellen iTunes-Positionen in der Kategorie „Top iPhone gratis“. Die Liste wird immer zügig von Apple aktualisiert. Sie ist eine Momentaufnahme und kein All-Time-Ranking.

4. „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“
7. „Duplo-Minispiele“
41. „DB Navigator“
81. „Vapioano“
137. „H&M“
154. „MC Donalds Finder“
179. „Air Berlin“
178. „Die Maggi Kochstudio Rezepte App“
188. Dr. Oetker Rezeptideen“
198. „Media Markt“

Die Liste ist erstaunlich klein und besteht überwiegend aus Reise-Angeboten oder Applikationen aus der – im weitesten Sinne – kulinarischen Ecke. Der Media Markt ist der einzige Einzelhändler und das auch erst auf Rank 19. Ein enttäuschendes Ergebnis für ein Angebot, dass solch einen starken Dauer- Werbedruck erzeugt wie der Elektronik-Händler.

Media Markt

Eine weitere Erkenntnis: Im Gegensatz zu Facebook scheinen viele Unternehmen den Marketingwert einer erfolgreichen App noch immer zu unterschätzten. Von den Marken, die viele Brands-Listen der meisten Facebook-Fans anführen, fehlt im iTunes-Ranking jegliche Spur.

Axe Twist Roulette: Die perfekte Social-Game-Werbe-App

Social Media-Werbung ist gut. Doch für bestimmte Zielgruppe ist Werbung mit Hilfe einer eigenen speziellen App noch viel effektiver. Die ganz hohe Schule ist es, wenn eine Applikation für ein Produkt wirbt und zudem noch einen sozialen bzw. viralen Faktor in sich trägt. Ein wunderbares Beispiel für eine solche App ist die Axe Twist Roulett-Applikation.

Passend zur überwiegend jungen männlichen Zielgruppe hat Unilever ganz bewusst das iPhone und den iPod-Touch als Werbeträger ausgesucht. “The Axe Twist Roulette Game is branded entertainment in the social gaming arena,” zitiert Mobilemarketer.com Melody Adhami, Gründerin und COO von Plastic Mobile, die in Toronto die App für die Agentur Crispin Porter + Bogusky und ihren Kunden Axe umgesetzt haben. Weiter erklärt sie: “Axe Twist was a new product launch Unilever was just releasing, and its goals were to launch the product for the right demographic—young males—based on where they are what they are doing in their social life.“

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Die App bietet eine moderne Version des Party-Klassikers „Wahrheit oder Pflicht“. Jeweils ein Mitspieler dreht sein iPhone und damit die App bzw. ein virtuelles Roulette-Rad. Dann bekommt er eine Aufgabe gestellt. Ist die Pflicht erfüllt, gibt der Mitspieler das iPhone weiter und der nächste dreht das Rad.

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Zudem beinhaltet die Applikation noch eine virale Komponente, in dem die Mitspieler von der Aufgabenerfüllung Fotos machen und diese sogleich via Facebook teilen können.

“The application has a long shelf-life beyond the initial product launch campaign that lasts a couple of months,” erklärt Adhami. “It provides brand awareness and equity and the momentum keeps building as more and more people download the app, which was an important factor in the brand’s eyes.”

Auch bei der Erfolgsmessung ist Unilever bereit einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen. Anstatt für die reine Download-Zahl interessiert sich der Axe-Mutterkonzern vor allem für die Zeit, die die Spieler mit der App verbringen. Mit den aktuellen Spielzeiten scheinen die Auftraggeber hochzufrieden zu sein.

Bist du iPhone, Android oder Blackberry?

Zum Wochende was zum Lachen. Nur wir wissen ja alle, in jedem Witz steckt auch ein Quentchen Wahrheit. ethority wünscht allen ein schönes Wochenende!

Gefunden bei Techcrunch:

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There’s an app for that

Apps erfreuen sich immer größerer Popularität und es gibt immer mehr Angebote für nützliche und auch überflüssige Anwendungen wie zum Beispiel die Vuvuzela-App fürs iPhone zur Fußball-WM 2010. Schätzungsweise gibt es mittlerweile etwa 140.000 Apps für das iPhone und rund 70.000 Android Apps, Tendenz, gerade für Android, mehr als steigend.

Comic

Nicht zuletzt wegen der Masse an Apps für alles Mögliche (wenn auch noch nicht für alle Lebenslagen) steigt die Nutzung mobilen Internets rasant an. Comscore hat in einer Studie ermittelt, dass die Nutzung der Apps im Vergleich zum vergangenen Jahr um 28% gestiegen ist. Herausragend, aber nicht ungewöhnlich ist, dass sich die Nutzung von Social Media Apps um 240 % gesteigert haben.

Grafik_Steigerung der Mobile App-Nutzung

Laut e-Marketer greifen somit mehr als 14,5 Millionen Amerikaner mobil auf Facebook, Twitter o.ä. zu. Somit auch kein Wunder, dass die Facebook App die Top 5 der beliebstesten Mobile Apps von Android, Blackberry und iPhone anführt.

Top 5 AppsUSA

Google TV meets iPhone meets Visa – Weekender KW 20

TOP 4 TWITTERLINKS

Social Media Strategy before Tactics: without a plan, social media efforts often fail, waste time and money

www.toprankblog.com

Interessanter Artikel über die Grundvoraussetzung eines Social Media Engagement: Die Strategie. Mit Statements amerikanischer Online-Marketeers

Die offizielle Twitter iPhone App ist da

Rund einem Monat nachdem Twitter die Tweetie-App gekauft hat, wird sie umbenannt in Twitter und ist ab sofort in iPhone-App-Stores erhältlich

www.techcrunch.com

Visa arbeitet daran, das iPhone in eine Kreditkarte zu verwandeln

www.mobilecrunch.com

Visa ist dabei den Traum vieler iPhone-Besitzer zu verwirklichen und arbeitet fieberhaft daran, das Smartphone zahlungsfähig zu machen.

AG Social Media entwickelt Open-Source-Zählverfahren für Onlinemedien

www.ag-sm.de

Die Methodenarbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft Social Media e.V. hat mit der Umsetzung eines offenen Zähl- und Messsystems für Onlinemedien mit besonderem Fokus auf Social Media wie Blogs, Foren und Communities begonnen.

Blogartikel der Woche

Der Bäcker backt, der Maler malt – aber wer „macht“ Social Media?

Der wichtigste Schritt, der der Bestimmung für Verantwortlichkeit für Social Media im Unternehmen voraus geht, ist die Zielsetzung sowie die Strategie, die durch/mit/in Social Media verfolgt wird. Dazu müssen zu allererst folgende Kernfragen beantwortet werden:

In welchen Bereichen macht es überhaupt Sinn, Social Media einzusetzen?

Welche Ziele möchten wir mit unserem Einsatz in Social Media erreichen?

Mit welchen Präsenzen erreichen wir unsere Zielgruppe?

Wie und mit was bespielen wir die Präsenzen überhaupt, damit sie für die Zielgruppe interessant sind?

Fundstück der Woche

Das heutige Fundstück der Woche ist etwas, worüber mit Sicherheit noch viel diskutiert und geschrieben werden wird. Google TV: TV meets web. Web meets TV. Hier geht es zur offiziellen Presseerklärung und bei basicthinking erfährt man die technischen Hintergründe.

Zitat der Woche:

„e & e sind das neue A&O“

Jetzt ist es raus: ethority und explido starten eine strategische Kooperation.

explido WebMarketing, international agierende Fullservice Agentur für Online Performance Marketing mit Sitz in Augsburg, und der Hamburger Social Media-Spezialist ethority kooperieren ab sofort auf breiter Ebene miteinander. Die neue Allianz verknüpft dabei gezielt Social Media Strategien mit Performance Marketing.

Hier weiterlesen

Super Bowl, Google Buzz, Facebook, iPhone: Weekender 06

TOP 4 TWITTERLINKS

briansolis.com

Brain Solis zeigte diese Woche die Top 3 Social Networks in den wichtigsten Märkten für Social Networking.

mashable.com

Mashable widmete diesen Beitrag im Hinblick auf Google’s Initiative, das Web schneller zu machen, dem YouTube Speed Dashboard.

searchenginejournal.com

Wurde euch auch schon einmal der Zugang zu einem Account in einem Social Network gesperrt, ohne dass ihr auch nur ansatzweise vorgewarnt wurdet? In diesem Blogbeitrag werden 9 Dinge aufgezeigt, die ihr vorsorglich vermeiden solltet.

mashable.com

Facebook hat nicht nur die Grenze der 400 Mio. User insgesamt überschritten, sondern kann mittlerweile auch auf 100 Mio. User monatlich verweisen, die Facebook mobil nutzen.

SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE

iphonemeter.com bietet eine iPhone-„Statistik“, mit der die geografische Verbreitung des iPhones sehr schön überschaubar wird.

BLOGARTIKEL DER WOCHE

Werbung: Google, YouTube, Pepsi und der Super Bowl

Der Super Bowl ist das größte Sport-Ereignis der USA und hat sich im Laufe der Jahre zu eines der wichtigsten Werbe-Events entwickelt. Aber wer kann sich diese sündhaftteueren Werbeplätze tatsächlich leisten?

ethority.de

ZITAT DER WOCHE

Google Buzz war diese Woche in aller Munde. Einige User haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden Wortspiele wie verbuzzelt, buzzteln, Buzzibär oder Buzzhaltestelle. Daher auch dieses Zitat:

Slow Media Manifest, iPhone-App, Kritik, Pepsi: Weekender KW 01

TOP 4 TWITTERLINKS

  1. Stats: 80% of female Internet users say they became a fan of a brand on a social network

www.emarketer.com

Social Networking war dieses Jahr anscheinend das neueste Must-Have für die Frauen. Eine Studie von eMarketer ermittelte, dass Frauen auch durchaus ihre Shoppinggewohnheiten in die sozialen Netzwerke tragen: 51 % gaben an, dass sie aufgrund eines Netzwerkes ein Produkt gekauft haben, entweder auf  Empfehlung oder weil sie es dort darauf gestoßen sind.

2.  Ranking Top 100 Social Brands – Biggest gainer Adidas, NBA,Nike,MLB,Nissan,Victoria’s Secret,HP,KFC

www.vitrue.com

Ohne viele Worte: Die „most social Brands“ in 2009

3.  Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower auf Twitter

www.faz.net

Die amerikanische Multimediakette Best Buy suchte im Sommer eine Führungskraft im Marketing. Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower. Die FAZ griff das Thema erneut auf, obwohl uns das doch allen irgendwie bekannt vorkam: www.blogaboutjob.de

4. Pepsi erkennt die Zeichen der Zeit: Statt Superbowl 20 Mio. in Social Media

www.adzine.de

Pepsi verzichtet diesmal auf einen millionenteuren Werbespot während des Superbowls und investiert dafür 20 Millionen in Social Media Aktivitäten. Wir sagen: Weiter so!

Der Blogartikel der Woche

Iphone-App als PR-Instrument

www.ethority.de

Alexander Becker berichtet über die iPhone App als verkanntes PR-Instrument und trifft damit einen Nerv, wie man an den Kommentaren sieht.

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Social-Media-Fundstück der Woche

Das Slow Media Manifest

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Mitautor ist ethority’s Director Digital Strategy & Research Benedikt Köhler. Das Manifest sorgte für einige Diskussionen im Netz, hier gibt es die ausführliche Fasssung.

Zitat der Woche:

The only way to put out a social media fire is with social media water”

Ramon DeLeon, Managing Partner von sieben Domino’S Pizza Stores in Chigago auf seine schnelle Reaktion auf Kritik über Twitter an Domino’s Pizza.

Der beispielhafte Fall auf  www.socialmediaexaminer.com