Erste Onlinestudie Autobahn-Raststätten & Autohöfe – Rasten statt Rasen 2015-2016

Direkt an der Autobahn gelegen, gleichzeitig jedoch in die Natur eingebunden, preiswert und mit serviceorientiertem Personal, regionaler und frischer Kost, leichten Speisen, kostenlosem W-LAN sowie Betreuungs- und Spielangeboten für Kinder. So stellt sich der moderne Raststätten-Gast den optimalen Aufenthalt vor.

Trotz Flugzeug und Bahn sind wir Deutschen eine Autofahrer-Nation und viel mit dem Auto unterwegs. Egal ob auf Urlaubsreisen, Wochenendtrips, Tagesausflügen oder Geschäftsreisen steuern wir regelmäßig Raststätten und Autohöfe zum „Auftanken“ an. Wer hat sich da noch nicht über abgestandenes Essen zu überhöhten Preisen oder schmutzige und unhygenische Toilleten geärgert. Grund genug, diese Problematik genauer zu untersuchen und zu evaluieren: An welchen Raststätten und Autohöfen empfiehlt sich ein Stop und an welchen sollte man lieber nicht halten?

So haben wir uns im Rahmen der gemeinsamen Studie mit unserem Network-Partner ethority Technology GmbH gefragt:

Welches sind die Top-Raststätten und Autohöfe in Deutschland? Sind die Raststätten und Autohöfe noch zeitgemäß und entsprechen sie den Erwartungen der Autofahrer und -Reisenden? Welche Kriterien haben beim Besuch einer Raststätte besondere Bedeutung?

Im Rahmen der ersten Onlinestudie zum Thema Raststätten und Autohöfe wurden über 30.000 Kommentare von Autofahrern und Raststättenbesuchern auf Internet-Plattformen wie Facebook, Yelp, Twitter und Co. untersucht.

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Die Wünsche sind vielfältig, sowohl familiengerecht als auch businesstauglich. Dabei variieren die Ansprüche teilweise enorm. Geschäftsreisende möchten auch auf Raststätten ihrem Business nachgehen. Kostenloses W-LAN ist daher Pflicht. Familien wollen ihre Kinder in sicheren Händen wissen und erwarten entsprechende Spiel- und Betreuungsangebote. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Der Auto-Reisende greift gerne auf bekanntes Fastfood zurück und erwähnt häufig die Anbieter McDonald´s, Burger King und Nordsee. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Die Kaffee-Bar-Anbieter Segafredo, Lavazza und Dallmayr werden ebenso thematisiert, wie der größte Anbieter, die Tank & Rast GmbH zu der auch die Marken Serways, Gusticus, Brotzeit, EssBar und Sanifair gehören, deren zahlreiche Erwähnungen großes Potenzial für Optimierung und Ausgestaltung des Angebotes aufzeigen. Aber auch Kraftstoffmarken und Tankstellen-Betreiber wie Aral, Agip, Shell, Esso, Jet, HEM, OIL, Star und Total werden häufig in Zusammenhang mit Preisgestaltung, Kundenservice, Shop-Sortiment und Leistungsportfolio thematisiert.

 

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Die beliebtesten Raststätten an den deutschen Autobahnen: Top 10 Ranking

In der Gunst der Autofahrer und Raststättenbesucher liegen eher die unabhängigen kleineren Autohöfe und Raststätten weit vorn. So konnte die Hoyer-Gruppe mit ihren Autohöfen an der A1 und A7 den ersten und dritten Platz belegen. Die Rastanlage im Hegau West und Ost an der A81 belegen den zweiten und vierten Platz.

1. Autohof Hoyer Rade / Hamburg Süd an der A1

2. Rastanlage im Hegau West an der A81

3. Autohof Hoyer Soltau Ost an der A7

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Welche Kriterien sind dem Reisenden besonders wichtig beim Raststättenbesuch?

1. Gastronomie: 26,8%
2. Service: 17,6 %
3. Sauberkeit (insbesondere der sanitären Einrichtungen): 14,8%
4. Familienfreundlichkeit: 11,6%
5. Raststätten-Anlage & -Ausstattung: 9,7%
6. Preisgestaltung: 9,3%
7. Shopping-Angebote: 7,4%

 

 

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Die Road-Map: An welchen Raststätten der wichtigsten Autobahnen ist der Besuch besonders empfehlenswert?

Folgende Raststätten und Autohöfe sind besonders empfehlenswert: A1 Blüchereiche, A2 Lipperland, A3 Würzburg/Süd, A4 Schorba/Imbiss Haase, A5 Taunusblick, A7 Hoyer Soltau, A9 Köckern Ost + A9 Köckern West

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Welche Raststätten haben dringenden Verbesserungsbedarf?

A2 Börde Nord, A45 Sauerland Ost, A2 Lehrter See Nord, A3 Bad Camberg Ost, A20 Fuchsberg, A67 Pfungstadt-Ost, A6 Kammersteiner Land Nord, A2 Garbsen Nord

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Die gesamte Studie kann hier: http://ethority.de/online-studie-autobahnraststaetten-deutschland/ herunter geladen werden.

Über Kommentare, Shares und Likes freuen wir uns natürlich.

Marktforschung Social Media: Big Data in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln

bg-blogDie Marktforschung in Social Media wird mit neuen Analyseprodukten von DataChamp24 optimiert, denn Big Data aus Digital, Mobile und Social Media sind die Grundlage der intelligenten digitalen Sozialforschung. Mit unseren „Instant Market Intelligence Solutions“ werden hocheffiziente und kosteneffektive Marktforschungstools mit explorativen Methoden und smarter Beratung durch Analysten kombiniert und für Krisen-Monitorings, die Auswertung von Kommunikations- und Marketing-Kampagnen oder Wettbewerber- und Zielgruppen-Analysen weltweit eingesetzt.

Für jedes Unternehmen, gleich ob Global Player oder Mittelständler, ist es heutzutage überlebenswichtig, den Stellenwert des Unternehmens und seiner Produkte/Dienstleistungen im eigenen Marktumfeld genau zu kennen. Die Herausforderung im digitalen Zeitalter liegt dabei nicht nur darin, die für die Marke relevanten Daten aus täglich mehr als 500 Millionen veröffentlichten Posts, Tweets oder Kommentaren durch ein Social Media Monitoring zu beobachten und herauszufiltern. Die Anforderung heutzutage ist vielmehr aus der Masse der Daten einen echten Erkenntnisgewinn schnell und kosteneffektiv zu schaffen.

Sten Franke, Managing Director der DataChamp24 GmbH: „Mit DataChamp24 liefern wir – just in-time – genau das was vom Kunden erwartet wird. Zum Beispiel kommt mittags der Anruf eines Kunden mit der Bitte, eine Zwischenauswertung zu einem Krisenszenario in der aktuellen Kampagne durchzuführen. Den gewünschten Report einschließlich Handlungsempfehlung findet unser Kontakt am nächsten Morgen um 8 Uhr in seinem Posteingang, wie vereinbart. Da ‚digitale Nuggets’ oft mit viel geringerem Aufwand als mit herkömmlichen Analysen oder Umfragen gehoben werden können, sind diese Reportings bei unserer Kundschaft sehr gefragt.“

Möglich machen dies standardisierte Marktanalyse-Produkte auf der Basis von Aussagen und Inhalten in den Social Media, denn eine Adhoc-Analyse zu einem fairen und angemessenen Preis deckt oft schon das Informationsbedürfnis vieler Marketing-, Marktforschungs- und Produktmanager im ersten Schritt ab.

Franke weiter: „Wenn es vom Kunden gewünscht wird, liefern wir Insights und Adhoc-Analysen schon nach wenigen Stunden. So gehört es, neben der klassischen Erfolgs- , Markt- und Wettbewerbsanalyse, auch zum Tagesgeschäft, dass unser multi-linguales Research-Team mittels zunehmender E-Mail-Alerts der DataChamp24-Technologie auf ein relevantes Thema aufmerksam gemacht wird, den Kunden dann kontaktiert und das effizienteste Auswertungsformat empfiehlt.“

Neben den digitalen Nuggets, also den Insights für Kommunikation und Marketing, werden die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen CRM bzw. Kundenzufriedenheitsmanagement und zur Optimierung der Customer Journey, beim Employer Branding bzw. Verbesserung des Arbeitgeberimages oder im Trend- und Innovations-Management vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Digitalisierung insbesondere bei der Entwicklung neuer Geschäftsprozesse und Produkte eingesetzt.

Unser Leitmotiv: Das oft noch verborgene Potential der Big Data aus Digital, Mobile & Social Media in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln und damit den Weg zur viel beschworenen „Digital Transformation“ zu ebnen.

Unsere Instant Market Intelligence Solutions sind S.M.A.R.T., d.h.

✓ Secure & Sustainable
Modular & Multilingual
Advanced & Accessible
Ready & Reliable
Time saving & Transparent

Die Instant Market Intelligence Solutions von DataChamp24 gründen auf dem Know How und der Projekterfahrung von ethority aus 15 Jahren Digital Market Intelligence Research & Development und bieten sowohl kleinen und mittleren wie auch großen Unternehmen ausgereifte Lösungen zur Big Data-Analyse – ready-to-use für zurzeit fünf abteilungs- bzw. funktionsspezifische Aufgaben:

Wie viel ist dem Deutschen sein Facebook-, Xing-, LinkedIn- oder Google+ Account wert?

Die Frage ist wirklich clever: Für eine Studie, die vor allem das hauseigene Netzwerk Xing pushen soll, fragte Burda, wie viel Geld man dem durchschnittlichen deutschen Social Network-Nutzer zahlen müsse, damit dieser sein Facebook– oder Xing-Account löscht?

Das Ergebnis besagt: 58 Prozent der Befragten müsste man mindestens 500 Euro bezahlen, damit sie ihren Facebook-Account aufgeben. Bei Xing sind es 51 Prozent. Für den Konkurrenten LinkedIn liegt der Wert bei 41 Prozent und bei Google+ bei 38 Prozent.

Immerhin 18 Prozent halten ihr Facebook-Profil für unverzichtbar. Bei Google+ sind es sieben Prozent und bei Xing und LinkedIn jeweils drei Prozent. Fragt man nur nach dem Businessaspekt halten immer 13 Prozent das Xing-Profil für unverzichtbar.

Spannend ist zudem der Aspekt, wie Personaler mit den unterschiedlichen Netzwerken umgehen. So sollen 34 Prozent von ihnen die Xing-Profile von potentiellen Bewerbern genauer unter die Lupe nehmen. Das Facebook-Profile besuchen sogar 52 Prozent. Bei LinkedIn liegt dieser Wert bei 16 Prozent und Google+ kommt auf zwölf Prozent.

Wenig überraschend, dass HR- bzw. Personal-Manager allerdings die Xing-Profile von Bewerbern für am aussagekräftigsten halten.

Burda-Studie

 

Link-Tipp: S.M.A.R.T.e Insights für alle Employer Brand Manager, Personaler, HR- und Recruiting-Experts bietet der EMPLOYER BRAND & TALENT CHAMP – S.M.A.R.T Insights for Improving Employer Branding & Attracting High Potentials

 

Deshalb nutzen nur 38 Prozent der deutschen Unternehmen Social Media – 10 Fakten

Es ist mal wieder Zeit für eine Bestandsaufnahme: In seiner neuen Studie untersucht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den Stand der Social Media-Aktivitäten in Unternehmen. So kommt der Verband zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 38 Prozent aller Companys in Deutschland Social Media nutzen.

Allerdings ist diese Zahl ein typischer Fall bezüglich der Frage: Ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist? Ist das nun viel oder wenig? Im Wahrheit hängt das vom Produkt und der Branche ab. Ein Mittelständler, der im B2B-Geschäft mit seltenen Schmierölen tätig ist, fragt sich sicherlich eher einmal mehr, als zu wenig, wie aktiv er seine Facebook- und Twitter-Aktivitäten befeuern soll. Ein Unternehmen mit Produkten für Otto-Normal-Verbraucher, kommt schon lange nicht mehr an einer seriösen Kommunikation in den Social Networks vorbei.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014

Für alle, die sich nicht nur die ganze Untersuchung kämpfen wollen, hier die wichtigsten Fakten und Erkenntnisse zusammengefasst:

1. Die Firmen, die bei Facebook, Twitter & Co. aktiv sind, nutzen diese Kanäle zu 38 Prozent schon länger als zwei Jahre. Immerhin 23 Prozent sind schon länger als drei Jahre dabei.
2 . Firmen, die im Social-Web aktiv sind, planen zu 72 Prozent ihre Aktivitäten strategisch.
3. Als Hauptgrund für den Einsatz von Social-Media-Tools führen 74 Prozent die Steigerung ihrer Bekanntheit an.
4. Dann folgen mit 73 Prozent die Kundenbindung,
5. und mit 71 Prozent die Imageverbesserung.
6. Unternehmen, die keine Social-Media-Aktivitäten anwenden, machen dies größtenteils, weil sie keine Relevanz für ihre Kundenzielgruppe (24 Prozent) oder Produkte (18 Prozent) sehen.
7. Eine gute Nachricht ist: Von den Social-Media-Muffeln sagt immer hin jeder fünfte, dass er in den kommenden zwölf Monaten dem Thema mehr Bedeutung beimessen will.
8. Die größten Erfolge verbuchen die Unternehmen in der Kundenbetreuung (63%), Kundenbindung (61%) und bei Werbekampagnen (57%). „Die generelle Erfolgseinschätzung von Social-Media-Aktivitäten bietet noch Potential: drei von zehn Unternehmen sind unentschlossen hinsichtlich der Erfolgseinschätzung“, heißt es in der Studie.
9. Mit dem richtigen Monitoring und den effektiven Einsatz von KPIs haben viele Unternehmen noch immer große Schwierigkeiten. „Die Messbarkeit des Erfolgs von Social-Media-Aktivitäten wird als relativ schwierig aber machbar eingeschätzt.
10. Jedes fünfte Unternehmen misst seine Social-Media-Aktivitäten, jedes Zweite hat Interesse daran“, scheiben die Autoren.

BVDW_Umfrage_Social_Media_Nutzung_Deutsche_Unternehmen_2014_2

Reputation & Vertrauen: Die wichtigsten Faktoren im Social Web

Diese Zahlen sind ein weiterer Beleg für eine der wichtigsten Wahrheiten, denen sich Marketers im Netz immer bewusst sein sollten: Im Social Web ist Vertrauen eines der wertvollsten Güter überhaupt und demnach ist das Schlimmste, was einer Marke – gerade bei Facebook, Twitter & Co. – passieren kann, das sie das in sie gesetzte Nutzer-Vertrauen verspielt.

Die meisten Web-Profis und Online-Marketing-Kenner begehen immer wieder den grundsätzlichen Fehler und überschätzen das Wissen und das Zutrauen der Nutzer in den einzelnen Social-Media-Kanälen. Damit muten sie den Marken und Unternehmen für die sie arbeiten oftmals zu viel zu. Dadurch steigt auch automatisch die Gefahr eines Vertrauensverlustes.

Internet User Trust Social Networks 2014

Wie akut diese Gefahr tatsächlich ist, zeigt eine neue Auswertung von Rad Campaign, Lincoln Park Strategies und Craig Newmark (http://www.emarketer.com/Article/Many-Social-Users-Little-Trust/1011112). Demnach haben 57 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner in Social Media-Sites wie Facebook oder Twitter nur wenig bis gar kein Vertrauen. Nur sieben Prozent sprechen von einem sehr hohen Vertrauen.

Splittet man diese Zahlen nach Altersgruppen auf, zeigt sich, dass vor allem die Gruppe 55 bis 64 dem Netz misstraut. Ein Ergebnis, das wenig überrascht. Das allerdings auch 24 Prozent der über 34-Jährigen dem Social Web extrem kritisch gegenüberstehen, zeigt mit welchen Widerständen Online-Marketers noch immer zu kämpfen haben.

Diese Zahlen basieren nur auf US-Untersuchungen. Wir können also getrost davon ausgehen, dass sie in dem traditionell kritischeren Deutschland noch deutlicher ausfallen.

Tatsächlich verlangt diese kritische Grundhaltung ein höchst sensibles Vorgehen von Online-Managern. Sie müssen sich der Pflege ihrer Marken mit maximaler Seriosität widmen. Zudem ist eine ordentliche Portion Social Media-Intelligence unabdingbar, denn nur wer seine Nutzer versteht, kann ihr Vertrauen gewinnen. Und nur Nutzer, die einer Marke vertrauen, werden auch zufriedene Kunden.

Online-Shopping: 49 % der Käufe werden bis 2018 mobil getätigt

Neue Zahlen zum Mobile Shopping & Second Screen von Tradedoubler, wobei die wohl spannendste Erkenntnis ist:

1. 59 % der Smartphone-User kaufen auch während sie sich das TV-Programm anschauen über ihr Smartphone ein.

2. 49 % aller Online-Käufe in Europa werden bis 2018 mobil getätigt.
3. 50 % der Mobile-User nutzen ihr Mobilgerät min. einmal pro Woche zum Shoppen.
4. 59 % der Mobile-User kaufen etwas, was sie zuvor in der Werbung gesehen haben.
5. 57 % der Smartphone-User holen sich weiterführende Infos zum TV-Programm über ihr Mobile.
6. Morgens wird eher mit dem Smartphone und abends eher mit dem Tablet eingekauft.

Mobile Shopping Europe 2014

Live-Statistiken: Das passiert gerade im Social-Web

Via Twitter schrieb Seriengründer Ibrahim Evsan am Dienstag: „Für die Leute die Zahlen lieben. Was passiert gerade im Social Web ☺ Viel Spaß dabei“. Dazu gab es noch den Link Internetlivestats.com. Recht hat der Mann. Hinter dem Link verbirgt sich ein wahres Universum für Zahlen- und Social-Media-Fans. Das Angebot besteht ausschließlich aus Statistiken und passenden Hintergrund-Infos. So gibt es einen Zähler, der die Anzahl der registrierten Domain anzeigt, einen für die täglichen Google-Suchen, der gesendeten Tweets oder der hochgeladenen Instagram-Bilder. Bildschirmfoto 2014-03-25 um 19.46.38 Man darf allerdings nicht Fehler machen zulange auf die Seite zu sehen. Da wird einem ganz kirre. Immerhin ist es erschreckend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit sich das Internet entwickelt. Die eigene Arbeit wirkt auf einmal richtig klein dagegen. Allerdings ist es auch ab und an ganz heilsam die schiere Größe des Social-Webs derart vor Augen geführt bekommen. Neben der Live-Einstellung, zeigt die Seite allerdings auch, was innerhalb von einer Sekunde passiert. Zudem gibt es eine Sektion mit Trends. Dort gibt es zu ein paar Zahlen noch einige spannende Hintergrundinformationen. Bildschirmfoto 2014-03-25 um 19.46.21 Zum Thema Internet-User ist so unter anderen zu erfahren, dass mittlerweile rund 40 Prozent der Weltbevölkerung einen direkten Internetzugang hat. 1995 waren es noch unter einen Prozent. „The number of internet users has increased tenfold from 1999 to 2013. The first billion was reached in 2005. The second billion in 2010. The third billion will be reached in 2014.“

Big Data: Diese Fragen beschäftigen Marketers zur Zeit besonders

Endlich ändert sich das Bewusstsein. Denn immer mehr Marketing-Experten scheinen die Möglichkeiten von Big Data für sich und ihr Unternehmen zu entdecken. Das ist eine der spannenden Ergebnisse einer Studie von Econsultancy und Adobe, die vom eMarketer ausgewertet wurden.

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Weltweite beschäftigen sich die Marketing-Experten demnach mit der Frage wie man Mobil-Nutzer davon überzeugen kann Online-Produkte zu kaufen und wie Nutzer ihre unterschiedlichen Devices tatsächlich nutzen.

Ein weiteres Problem, welches die Marketer lösen wollen, ist die bereits oben erwähnte Frage, wie man tatsächlich Big Data für seine Zwecke nutzen kann.

Besonders interessant: Viele Experten interessieren sich zur Zeit auch dafür, wie sich Offline-Daten so analysieren lassen, dass sie helfen die Online-Experience zu verbessern. Natürlich bleibt die umgedrehte Fragestellung auch weiterhin ein Dauerbrenner.

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

Kunde: „Ist doch alles gleich oder nicht?“ Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen „Customer Experience Strategie“. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

– 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
– 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
– 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
– 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
– 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
– 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

– Interne Ressourcen
– Fehlende Strategie
– Budget
– Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die „Vogel-Strauß-Taktik“ hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

2014 Survey Customer Experience Strategy & Management - Social vs. Mobile

Die Halbwertzeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten, bei einem Facebook-Posting sind es 90 Minuten

Diese Zahlen sollten alle Marketers, Social-Media-Experten und Community-Manager kennen. Wismetrics hat untersucht, wie lange die Halbwertszeit eines Tweets bzw. eines Facebook-Postings ist.

Grundsätzlich unterscheiden sich beide Formen des Social-Postings ungemein. So setzt Twitter auf einen ungefilterten News-Stream. Alle 140-Zeichen-Meldungen werden einfach der chronologischen Reihenfolge nach gezeigt. Zudem mischt sich der Kurznachrichtendienst nicht in die Frage ein, welches Postings ein Nutzer als wichtiger empfinden könnte.

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Das ist bei Facebook anders. Das weltweit größte Social-Network trifft immer eine Vorauswahl, wer welche Postings sehen darf. So gut wie niemals sehen Fans oder Freunde alle Postings einer Person oder Marke. Nach welchen Kriterien Facebook entscheidet, wer welche Statusmeldungen sehen darf, verraten die US-Amerikaner allerdings nicht.

Die Folge ist, dass die Sichtbarkeit eines Postings, dass es in den Newsstream eines Nutzers schaffte deutlich länger ist, als bei Twitter.

In ihrer Analyse kam Wismetrics zu dem Ergebnis, dass die Halbwertszeit eines Tweets bei 24 Minuten liegt und bei einem Facebook-Posting bei 90 Minuten. Sehr spannend zudem ist der Fakt, dass ReTweets und andere Erwähnungen für einen Tweet zu 75 Prozent in den ersten drei Stunden nach dessen Veröffentlichung erfolgen.