Social Media Kommunikation: 3 Tipps für virale Headlines

Jeder Marketer und Web-Worker weiß: Social Media ist nicht nur Spaß, sondern vor allem harte Arbeit. Denn, wer wirklich gelesen werden will, muss in seine Postings und Blog-Texte einiges an Schweiß stecken.

Leider sind die besten Texte noch kein Garant auf viele Leser. Mehr als hilfreich ist es, die eigenen Postings mit knackigen Headlines zu versehen. Denn im Idealfall überzeugt eine gute Zeile auch viele Nutzer zum Lesen eines Textes, die ansonsten einfach weitergeklickt hätten. Diese drei Tricks helfen bei einer erfolgreichen.

1. Die Headline sollte dem Shine-Prinzip folgen

Mit wissenschaftlicher Konsequenz gingen die Web-Analysten von Kissmetrics schon einmal der Frage der perfekten viralen Überschrift nach. Ihre Lösung laute Shine (https://blog.kissmetrics.com/how-to-write-headlines/). Eine gute Healine sollte Specific, Helpful, Immediacy, Newsworthy und Entertaining sein.

2. Die richtige Formel ist entscheidend

In einem interessanten Posting zu diesem Thema weist Curtis Harrison (http://real.social/3-properties-of-viral-headlines/) auf die Viral-Formel von Lenka Istvanova hin. Sie besagt, dass die perfekte Zeile muss dieser Reihenfolge folgen muss:  Number + Adjective + Keyword + Rationale + Promise. Beispiel: „7 Things That Will Improve Your Life Today“.

3. Nie mehr als sechs Wörter

Die oben genannten Kissmetrics-Analyse kommt zudem zu dem Schluss, dass eine gute Headline nie mehr als sechs Wörter umfassen soll. Ist die Zeile länger, neigen die Leser dazu weitere Wörter nicht mehr wahrzunehmen. Bei sechs Wörtern bleiben jedoch selbst die Faulsten bei der Stange und lassen sich von der Überschrift überzeugen.

Allerdings: Die beste Headline bringt nichts, wenn der Text langweilig ist. Vor allem die nächste Hürde gilt es dann mit Mut und Geschick zu nehmen: den ersten Satz. Denn wenn dieser nicht sitzt, sind viele Leser schon gleich wieder weg.

 

Ergänzende Infografik zum Thema von quicksprout.com

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Warum Sie Google+ noch nicht abschreiben sollten

Es heißt ja immer: Zahlen lügen nicht. Basierend auf dieser einfachen Aussage, ist Google+ doch keine virtuelle Geisterstadt. Dabei scheinen jedoch immer mehr Marketer genau dieses Gefühl zu haben.

Nach Meinung der US-Markforscher von Forrester Research liegen sie damit allerdings falsch. So befragte der Analyst Nate Elliott 60.000 Online-Erwachsene in den USA und kam zu dem Ergebnis, dass 22 Prozent von ihnen im vergangenen Monat das Social Network der Suchmaschine besucht hätten.

Damit käme Google+ auf einen ähnlichen Wert wie LinkedIn, Pinterest oder Instagram. Weiter schreibt er in seiner Analyse: „That means you can build a real follower base on Google Plus: On average, top brands have collected 90% as many fans on Plus as on Twitter. (In fact, the brands we studied have more followers on Google Plus than on YouTube, Pinterest and Instagram combined.)“

Fassen wir also noch einmal zusammen. Nach Meinung von Forrester Research ist es tatsächlich Möglich bei Google+ eine ähnliche Fanbase aufzubauen, wie bei Twitter. Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Marketer und Social-Media-Manager, die immer auf der Suche nach Alternativen für Facebook sind.

Zudem untersuchte Elliott das Brand Engagement. Und auch hier schnitt Google+ viel besser ab, als die meisten wohl gedacht hätte. Aber sehen Sie selbst.

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Die Halbwertzeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten, bei einem Facebook-Posting sind es 90 Minuten

Diese Zahlen sollten alle Marketers, Social-Media-Experten und Community-Manager kennen. Wismetrics hat untersucht, wie lange die Halbwertszeit eines Tweets bzw. eines Facebook-Postings ist.

Grundsätzlich unterscheiden sich beide Formen des Social-Postings ungemein. So setzt Twitter auf einen ungefilterten News-Stream. Alle 140-Zeichen-Meldungen werden einfach der chronologischen Reihenfolge nach gezeigt. Zudem mischt sich der Kurznachrichtendienst nicht in die Frage ein, welches Postings ein Nutzer als wichtiger empfinden könnte.

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Das ist bei Facebook anders. Das weltweit größte Social-Network trifft immer eine Vorauswahl, wer welche Postings sehen darf. So gut wie niemals sehen Fans oder Freunde alle Postings einer Person oder Marke. Nach welchen Kriterien Facebook entscheidet, wer welche Statusmeldungen sehen darf, verraten die US-Amerikaner allerdings nicht.

Die Folge ist, dass die Sichtbarkeit eines Postings, dass es in den Newsstream eines Nutzers schaffte deutlich länger ist, als bei Twitter.

In ihrer Analyse kam Wismetrics zu dem Ergebnis, dass die Halbwertszeit eines Tweets bei 24 Minuten liegt und bei einem Facebook-Posting bei 90 Minuten. Sehr spannend zudem ist der Fakt, dass ReTweets und andere Erwähnungen für einen Tweet zu 75 Prozent in den ersten drei Stunden nach dessen Veröffentlichung erfolgen.

So kann jeder seine Facebook-Reichweite toppen! 15 Marketing-Tricks & Tipps

In der (digitalen) Kommunikation geht nichts mehr ohne Facebook als zentralen Hub für den Aufbau eigener Branded Channels bzw. einer Community. Um so wichtiger ist es eine ordentliche Reichweite und Performance aufzubauen. Wer diesen Tipps folgt, der wird auf den Erfolg nicht lange warten müssen.

15 Facebook Performance – Marketing-Tipps & Tricks für das Community Management:

1. Poste öfter – mindestens 2-3 mal am Tag.
2. Experimentiere mit Posting zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch außerhalb der typischen Geschäftszeiten.
3. Arbeite mit einem Mix deiner Inhalte – Kurze Tipps und Links zu eigenen ausführlicheren Blogposts.
4. Verlinke auch zu anderen Themen bzw. verwandten Facebook-Inhalten (interne und externe Vernetzung)!
5. Poste direkt auf deiner eigenen FB-Page und share Posts von verwandten Pages.
6. Nutze Hashtags (#) zum Auf-/Ausbau von Reichweite und Bekanntheit (siehe Infografik von pinjz.com unten).
7. Wiederhole Posts (Re-Posts) von eigenen besonders erfolgreichen Inhalten!
8. Mixe Post-Typen: Status-Updates, Links, Fotos, Videos, Angebote!, Events und Milestones.
9. Visuelle Inhalte machen sexy – Ändere öfter das Coverbild auf deiner Seite und investiere in ansprechendes und attraktives Design!
10. Teste die Länge deiner Posts von sehr kurz (<120 Buchstaben) bis ausführlich (63k ist das Maximum).
11. Checke deine Facebook-Insights und eruiere wann deine Fans online sind – Mach sicher, dass du innerhalb dieser Zeit aktiv bist!
12. Überlege dir Thementage oder Themenwochen und poste regelmäßig zu diesen Themen.
13. Vergleiche deine Reichweite und Performance mit denen deiner Wettbewerber und den Durchschnittswerten deiner Branche bzw. Themengebietes – Monitoring+Analyse=Social Media Intelligence!
14. Gutes Ad-Management steigern die Reichweite und Performance – Spannende Post sollten über gezieltes Targeting und den Facebook-Ad-Manager „ge-boosted“ werden!
15. Lerne von anderen und nimm dir erfolgreiche Seiten, deren Vorgehensweise und Methodik zum Vorbild!

Viel Erfolg beim Auf- und Ausbau eurer Communities! Let’s rock the timeline!

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10 Fakten: Argumentationshilfen für Ihre Social-Media-Präsentationen

Ein toller Service für Social-Media-Manager und alle anderen, die fix ein paar Fakten brauchen, warum sich ein Investment in Marketing via Facebook und Twitter lohnt. Die US-Experten von Simplymeasured.com haben eine Vielzahl passender Info-Happen zusammengestellt. Hier sind die zehn besten:

– 92 Prozent aller Brands bei Twitter setzten pro Tag mindestens einen Tweet ab.
– Die großen Marken konnten alleine im vierten Quartal 2013 ihre Followerzahlen um 20 Prozent steigern.
– Tweets mit einem Foto und einen Link erzielen ein um 150 Prozent höheres Engagement.
– 34 Prozent aller Marketers nutzen Twitter zur Generierung neuer Leads.
– Facebook-Statusmeldungen mit mehr als 250 Zeichen, verlieren massiv an Engagement.
– Automobil-Brands haben eine doppelt so hohe Engagement-Rate, wie andere Marken.
– 23 Prozent aller Facebook-Nutzer loggen sich mindestens fünf Mal pro Tag beim Social-Network ein.
– 23 Prozent aller Top-Brands haben spezielle Service-Accounts bei Twitter.
– Die durchschnittliche Reaktionszeit von Marken bei Twitter beträgt 4,6 Stunden.
– 72 Prozent aller Web-Nutzer nutzen – in welcher Form auch immer – einen Social-Media-Dienst.

Die ungenutzten Potentiale im Marketing-Mix

Wie im echten Leben gilt auch im Marketing-Web-Leben das Motto: Auf den Mix kommt es an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von ExactTarge über die richtigen Marketing-Mischung in der Online-Kunden-Ansprache.

Auch diese Analyse zeigt: Noch immer funktioniert die gute alte E-Mail hervorragend. So verschicken 91 Prozent der Befragten regelmäßig, wie auch immer gemachte Newsletter. Bei 64 Prozent hat das Mailing die Aufgabe Produkte und Services verkaufen, für 52 Prozent geht es um die Generierung von Leads. 51 Prozent hoffen mit Hilfe der elektronischen Post den Traffic auf der eigenen Webseite zu steigern. Ebenfalls 51 Prozent nutzen das Tool zur Erhöhung der eigenen Markenbekanntheit.

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Allerdings geben die meisten Befragten auch an, dass sie die Möglichkeiten von E-Mail-Marketing gar nicht richtig ausnutzen würden. Auch hier gibt es wiederum einen weiteren bekannten Effekt aus dem echten Leben: Der Kopf ist willig, doch es fehlt die Kraft eine Sache wirklich konsequent umzusetzen.

Dies zeigt sich auch beim Engagement im Social-Web. So glauben rund 60 Prozent, dass Facebook eine wichtige Rolle spielt. Bei Twitter liegt dieser Wert bei 52 Prozent. „Umsatz Nebensache“, fasst Olaf Kolbrück eines der Ergebnisse zusammen. „Auch hier gibt es Differenzen zwischen Sein und Bewusstsein. Beispielsweise beantwortet lediglich jedes dritte befragte Unternehmen Kundenanfragen über seine Facebook-Seite (34 Prozent), mehr als zwei Drittel (69 Prozent) bewerten diese Maßnahme jedoch als sehr effektiv.“

Beispiele hierfür: Mit der Teilnahme an einem Gewinnspiel ein Like verbinden, halten 70 Prozent für die effektivste Facebook-Marketing-Maßnahme überhaupt. Allerdings wird sie nur von 39 Prozent genutzt. Ähnlich sieht es bei den gesponsorten Meldungen aus. 67 Prozent aller Befragten halten dieses Werkzeug für effektiv, zum Einsatz bringen es allerdings nur 25 Prozent.

Wie Otto und dm von Big Data profitieren

Noch immer unterschätzen viele Manager, Marketing-Experten, Vertriebs- und Logistik-Profis die großen Vorteile und Potentiale die in der Nutzung von Big Data liegen. Vor ein paar Monaten brachte die Zeit einen umfangreichen Bericht dazu. Das Besondere an diesem wunderbaren Artikel der Wochenzeitung waren vor allem die Praxisbeispiele, die die Hamburger aus der deutschen Wirtschaft zusammengetragen haben.

Zur Erinnerung und vielleicht auch für Ihre nächste Präsentation fassen wir hier noch einmal die beiden prägnantesten Exempel zusammen:

– Von der Drogeriemarkt-Kette dm berichtete die Zeit, dass der Einzelhändler Big Data in einem speziellen Projekt dazu einsetzte, um die Umsatzströme mehrerer Jahre zu analysieren. Seit dem wissen die Manager viel exakter, wann eine Filiale wie viel Personal braucht. Sogar die Mitarbeiter würden profitieren, weil sie ihre Einsatzzeiten viel verlässlicher planen könnten. Die Zahl der kurzfristig angeordneten Sonderschichten soll sich massiv verringert haben.

– Der Einsatz beim Versandriesen Otto geht noch viel weiter. Die Hamburger verbesserten mithilfe einer Spezialsoftware die Bedarfsplanung. Das Projekt beschränkte sich dabei nicht auf eine Produktgattung, sondern umfasste das gesamte Sortiment. „Nach eigenen Angaben füttert das Unternehmen seine Software pro Woche mit 300 Millionen Datensätzen – und erstellt übers Jahr eine Milliarde Prognosen, wie sich der Absatz einzelner Artikel in den folgenden Tagen und Wochen entwickeln wird“, berichtet die Zeit. Die Folgen der Computer-Berechnungen sind beeindruckend. So soll Otto durchschnittlich 30 Prozent weniger Ware als zuvor ordern, was zu weniger überschüssiger Ware in den Lagern führt und somit Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe bringt.

Beide Beispiele zeigen, welchen praktischen Nutzen die richtige Anwendung von Big Data in Unternehmen haben kann. Noch gar nicht berücksichtigt sind dabei die gigantischen Möglichkeiten, die Big Data in der Analyse von Käuferverhalten und Konsumgewohnheiten haben kann. Die Potentiale in diesen Bereichen sind noch ungleich höher. Immer mehr Unternehmen versuchen mittlerweile mit Hilfe einer genauen Analyse ihrer Online-Kunden und Facebook-Fans zu erfahren wie diese wirklich ticken. Jede noch so scheinbar unwichtige Erkenntnis hat dabei direkte – positive – Auswirkungen auf den Umsatz.

Grafik von MGI: Sektoren, die besonders von Big Data Analytics profitieren:

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Community Manager: 5 Skills für mehr Erfolg in Social Media

Jeder Marketer der in der Verantwortung für die Vitalität und das Wachstum einer (Branded) Community steht, weiß wie schwer es ist, sich auf die unterschiedlichen Typen einzustellen und den richtigen Umgang mit der Community in Abhängigkeit von der jeweiligen Stimmung oder Tageszeit zu pflegen. Ob Markenfan oder kritischer Kunde, so braucht doch jeder eine individuelle Ansprache/Austausch und vor allem das Gefühl, Gehör zu finden bzw. beachtet zu werden. Das agile Community Management geht in seiner Anforderung an den Community Manager über die Fähigkeit einen Post zu formulieren und abzusetzen, weit hinaus.

5 Skills eines Community Managers, die den Erfolg in Social Media ausmachen…

1. Persönlichkeit: Hohe soziale Kompatibilität, Humor, Freundlichkeit, vielseitiges Interesse an unterschiedlichsten Themen sollte er besitzen und Spaß daran haben, ein intelligenter und guter Unterhalter zu sein.

2. Autorität: Der Community Manager sollte mit der Kompetenz ausgestattet sein, im Namen des Unternehmens auch ohne große Verzögerungen und Abstimmungsschleifen in der Kommunikation der Community gegenüber zu agieren.

3. Empathie: Er sollte sich sehr gut auf die Bedürfnisse, Interessen und Anliegen der Community-Mitglieder einstellen können und frühzeitig Stimmungen erkennen, um entsprechend kompetent darauf reagieren zu können. Diskurse vermeiden! Der empathische Community Manager hat einen großen Einfluss auf das Wachstum der Community und kann eine echte Gemeinschaft aufbauen, die von ihren aktiven Beziehungen der Mitglieder untereinander lebt, belebt wird und organisch wächst.

4. Networker/Connector: Gemeinsamkeiten innerhalb der Community schnell  erkennen, Initiative ergreifen und Verbindungen schaffen – eben Leute mit gemeinsamen Interessen erkennen und zusammen bringen. Die Fähigkeit ein agiles Netzwerk formen zu können, wird sich in dauerhaften Verbindungen und letztendlich in begeisterten und engagierten Fans auszahlen.

5. Kreativität: Kreativität ist so wichtig und wird doch zu oft unterschätzt, denn das Finden, Verfassen und Vernetzen von attraktiven digitalen Inhalten ist von größter Bedeutung. Bei der massiven Zunahme von digitalem Content, sind die eigenen Inhalte in ständiger Konkurrenz zu allen anderen digitalen Angeboten und Inhalten. Es wird also immer schwieriger der eigenen Message Gehör zu verschaffen, aber noch viel wichtiger einen hohen Interaktionsgrad innerhalb der Community zu etablieren. Um ansprechende Inhalte zu entwickeln zu können braucht es also viel Kreativität, journalistisches Geschick beim Texten und nicht zuletzt redaktionelles Know How, um spannende aktuelle und ansprechende Geschichten mit der Community zu teilen. Sicherlich die wichtigste Eigenschaft, die ein Community Manager besitzen sollte.

Fazit: Das Wachstum und die Vitalwerte einer Community sollten regelmäßig geprüft werden, um zu evaluieren welche Kriterien das Community Management schon jetzt erfüllt und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

  1. Community-Vitalwerte kontinuierlich quantitativ erfassen (KPIs)
  2. Qualitative Analyse der Erwartungen an die Marke/Themenfelder/Inhalte (Insights)
  3. Erkenntnisse in konkreten operativen Maßnahmen wie z.B. Redaktionsplan, Themenradar oder Aktionen/Kampagnen berücksichtigen (Operations).

Notiz: Die besten Erfahrungen bei der Optimierung des Community Managements unserer Kunden haben wir mit Workshops unter Leitung unserer erfahrenen Senior Berater (Journalisten/Redakteure/Marketer/Analysten) gemacht.

Diese Workshops haben sich bei unseren Kunden und Agentur-Partnern als das beste operative Tool herauskristallisiert und wurden von den Community Managern mit Begeisterung angenommen ->Hoher Mehrwert durch direkten KnowHow-Transfer mit ganz praktischen HowTo-Anleitungen.

Infographic von GetSatisfaction – Many Hats of Community Manager:

Many Hats of Community Manager Infographic by GetSatisfaction

Content Marketing is King – 11 Mechaniken für den Erfolg

Content Marketing und hochwertige Inhalte braucht heute fast jeder, der sich mit seiner Brand oder Company auf Facebook, Twitter & Co. bewegt. Zielsetzung dabei ist es über spannende Inhalte mehr Fans/Follower zu generieren, existierende Kunden zu binden, neue Kunden zu gewinnen oder Brand-Evangelists aufzubauen.

Die Vorteile

  1. Content Marketing verbessert Markentreue
  2. Content Marketing generiert mehr Leads/Conversions
  3. Content Marketing kostet weniger als traditionelle Marketing-Methoden
  4. Content Marketing verbessert aber vor allem die Google-Listings
  5. Content Marketing ist wichtiger Bestandteil jeder SEO-Strategie

Basierend auf den aktuellen Google-Algorithmen kann eine Marke kaum noch ein hohes Ranking erreichen, ohne einen stetigen Strom von gutem Branded Content zu produzieren.

Aber viel wichtiger noch (weil viral!): Spannender, informativer, hilfreicher oder humorvoller Content wird gern und oft von Nutzern geteilt. Der Content entwickelt quasi seine eigene Dynamik, denn Teilen ist in unserer DNA. Aber welche Mechaniken müssen für die erfolgreiche Anwendung unserer Content Marketing Strategie beachten?

11 Mechaniken für den Erfolg von Content Marketing

1. Customer Journey: Kaufentscheidungen werden immer häufiger aufgrund verschiedenster Berührungspunkte mit Produkten, Marken und Services im Netz getroffen. Das können spannende Produktrezensionen, Video-Clips, Facebook-Posts, Tweets, Blog-Beiträge oder informative Websites sein. Also nicht damit zögern Präsenz auf den relevanten Social Media bzw. digitalen Plattformen aufzubauen.

2. Content Strategie: Digitale Marketing-Strategien verlangen im Social Media Zeitalter Inhalte die oft geteilt, geliked, retweeted und somit aktiv von den Nutzern weiterempfohlen werden. Dabei sollte man genau ausloten, wo bzw. auf welcher Plattform der jeweilige Content seine maximale Performance entfalten kann.

3. Content Mehrwert: Attraktive und verständlich aufbereitete Inhalte z.B. als Video, Infografik, Bild-Collage, Präsentation, Webinar oder Podcast mit einer Kernaussage zum Nutzen und Vorteil, also einen Informations-Mehrwert bringen den Erfolg und generieren hohe Abrufzahlen, Traffic und letztendlich auch akzeptable Conversion-Rates.

4. Meinungsführerschaft: Wer es schafft mit gutem Content als erster ein Thema zu besetzen, wird dafür mit Leads, Sales und im besten Falle einer loyalen aktiven Kundschaft mit hohem Empfehlungspotential belohnt.

5. Content Distribution: Redaktionelle Inhalte sind aufwendig in ihrer Produktion, umso wichtiger ist es, diese Inhalte mehrfach auszuspielen und auf die Gegebenheiten der jeweiligen Social Media Plattformen spezifisch anzupassen. Wie und wo soll der Text, das Video platziert (Seeding), das Webinar angeteasert oder das Whitepaper hochgeladen werden?

6. Content Redaktion: Nicht jeder ist zum Schreiben und Texten geboren, daher macht es auch einen riesigen Unterschied, ob der neue Trainee oder Praktikant auf das Datenmaterial losgelassen wird oder aber ein professioneller Texter oder Redakteur sich mit dem Community Manager zusammensetzt, um die Inhalte zielgruppen- und plattformgerecht (z.B. Textlänge) aufzubereiten.

7. Timing: Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Beitrages, um die maximale Reichweite zu erzielen, ist von großer Bedeutung. Denn selbst der beste Content kann in der Timeline oder im News-Stream des Nutzers zur falschen Tageszeit einfach nur untergehen und somit kaum Beachtung finden.

8. Network Analyse: Wann hält sich meine Zielgruppe wo auf? Zu welcher Tages- oder Nachtzeit suchen sie welche Informationen? Wirken Text-Ads tagsüber besser? Werden Videos am Wochenende oder abends häufiger gesehen? Die Analyse des Nutzerverhaltens in den Networks ist von enormer Wichtigkeit, um das maximale Potenzial des Content Marketing zu entfalten.

9. Intensität: Wie häufig soll der einzelne Beitrag am Tag, in der Woche oder im Monat veröffentlicht werden? Klar ist, dass nur ein Teil der Nutzerschaft den aktuellen Beitrag wahrnimmt und nur durch das erneute Anteasern und die Mehrfachdistribution eine maximale Reichweite ausgeschöpft werden kann.

10. Conversion: Das Erreichen hoher Conversion-Rates ist besonders wichtig, um Leads und Sales zu generieren. Hier sind meist schon recht einfache Methoden hilfreich, wie z.B. kein Facebook-Posting ohne Bild- oder Video-Content. Stumpfe Twitter-Posts mit vermeintlichen Sonderangeboten und aufdringliches marktschreierisches Gehabe sollten lieber unterlassen werden.

11. Social Media KPI Monitoring (Erfolgsmessung): Auch beim Content Marketing sollte ein Social Media KPI Monitoring aller Plattformen nicht fehlen. Welche Social Media KPIs gemessen werden sollen, hängt natürlich von der Strategie und den Möglichkeiten ab. Die Steigerung von Talk-Abouts, Sharings, Referrals, Buzz oder Fanzahlen ist oft einer guten Content Marketing Strategie zu verdanken.

Fazit: Nicht jeder verfügt über Inhalte wie das Red Bull Media House (IMHO: RB macht einen der besten Jobs in diesem Bereich), denn noch kann man auch mit bescheidenem Marketing Budget viele und attraktive Inhalte in Form von Blog-Artikeln, FAQs, Fotos, Infografiken, Newsletter, Tutorials, Videos, Webinare etc. mit überschaubarem Aufwand produzieren, mittels geschickter Distribution eine hohe Markenbekanntheit in seiner Zielgruppe erreichen und damit den Abverkauf steigern.

Fakten:

– 20% der Internet-Nutzer verbringen regelmäßig Zeit mit Branded Content
– 68% der Nutzer informieren sich aktiv über Marken, Services und Produkte
– 57% lesen mindestens einmal im Monat Infos über Marken, Services und Produkte
– 80% der Nutzer begrüßen es mittels spezifischem Content mehr über ein Unternehmen zu erfahren

Eine schöne Infografik zum Content Marketing von fisher Vista und SocialEars:

Content Marketing Infographic

Die Facebook Fan Typologie – 7 Social Media Typen mit Erfolg managen

Wer oder was sind eigentlich meine Fans in den Social Media? Was treibt sie an und warum tun sie, was sie tun (oder eben nicht)? Wie viele von diesen Fans sind wirklich aktiv, wie interagieren sie untereinander und mit meiner Marke? Besonders loyale Fans unterstützen aktiv meine Brand Community, beteiligen sich gern an Diskussionen und helfen beratend bei Fragen anderer. Einige Fans sind eher kritisch oder suchen nach einem Ort, wo sie ihrem Ärger Luft machen können. Aber der Großteil schaut dem ganzen Treiben zu und liked hin und wieder einen Beitrag. Ganz allgemein betrachtet, greift nach wie vor die etablierte 90-9-1-Regel: 90 % sind konsumieren passiv, 9% beteiligen sich gelegentlich und 1% der Fans beleben die Community aktiv mit eigenen Beiträgen.

Im Detail betrachtet, können wir 7 unterschiedliche Social Media Typen identifizieren:

Typ 1 – The Quiet Follower: Diese Fan-Gruppe ist sicherlich die größte in meiner Community, sie pflegt ein ausgeprägtes Herdenverhalten und orientiert sich meist an Freunden und anderen Fans. Beiträge werden eher zufällig gelesen und geliked, wenn es auch die Freunde tun. Der „Quiet Follower“ kennt meine Marke und Produkte, gehört aber eher nicht zu meinen Kunden.

Engagement: Um diese meist große Fangruppe zu aktivieren, braucht es hochwertigen Content, Bilder, Videos, Umfragen und den aktiven „Call to Action“, also die Aufforderung etwas zu tun.


Typ 2 –  The Casual Liker
: Er mag meine Social-Media-Beiträge und empfiehlt diese aktiv seinen Freunden.

Engagement: Dieser Fan-Typus ist überaus kooperativ und kann mit kreativen Beiträgen zu neuen Produkten und Services dazu animiert werden, diese mit seiner Community zu teilen.


Typ 3 – The Deal Seeker
: Er konzentriert sich auf die Suche nach den besten Angeboten und er geht dorthin, wo er das meiste Geld beim (Online-)Shopping sparen kann. Loyalität ist ihm fremd.

Engagement: Um diesen Fan zu erreichen, sollte man ihm spezifische Angebote machen oder Sonderaktionen mit Discounts starten.


Typ 4 – The Ranter (Der Troll)
: Sicherlich der schwierigste Fan-Typus. Er hat eine festgelegte Meinung, möchte Unruhe stiften und hat keine Angst, gegen andere zu wettern, egal ob Fan oder Marke.

Engagement: Der beste Weg mit diesem Typus klar zu kommen ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Man sollte es vermeiden „Öl ins Feuer zu gießen“ und Konversationen vermeiden, die nicht im Zusammenhang mit dem eigenen Geschäft stehen.


Typ 5 – The Unhappy Customer
: Der verärgerte Kunde sucht nach einem Ventil, um seine negativen Erfahrungen zu verarbeiten bzw. mit anderen zu teilen. Insbesondere möchte er meine Aufmerksamkeit gewinnen und hofft darauf, dass ich mich seines Problems schnell annehme und es löse.

Engagement: Dieser Fan-Typus braucht besondere Aufmerksamkeit, denn er hat die Macht meine Online-Reputation empfindlich und besonders negativ zu beeinflussen. Hier hilft nur ein ausgeprägtes Social Media Monitoring mit sog. Issues-Alerts, um schnell auf seine negativen Kommentare in professioneller Art und Weise reagieren zu können.


Typ 6 – The Cheerleader
: Diesen Fan wünscht sich jeder. Er liebt alles was ich poste und agiert besonders häufig von seinem mobilen Endgerät aus. Er ist besonders aktiv dabei meine Inhalte zu sharen, zu liken und nimmt an meinen Gewinnspielen und Promotion-Aktionen regelmäßig teil.

Engagement: Besonders wichtig ist es, ihn bevorzugt zu behandeln und z.B. zu speziellen Events oder limitierten Aktionen einzuladen, ihm also Möglichkeiten zu geben, sich in seiner Community besonders darzustellen und zu produzieren. Er genießt es und sucht ständig nach Anerkennung! Der Cheerleader-Typus sollte als besonderer Influencer wahrgenommen werden, der für das Wachstum meiner Brand Community-Wachstum eine große Bedeutung hat.


Typ 7 – The Loyal Fan
: Er liebt alles was sich auf meine Marke bezieht. Insbesondere geizt er nicht mit Empfehlungen an seine Freunde und die Familie. Zudem unterstützt er mit wertvollen Ratschlägen und konstruktiver Kritik. Bei negativen Kommentaren anderer Fans greift er aktiv ein und verteidigt meine Marke eifrig.

Engagement: Auch diesem Fan-Typ sollte man mit besonderer Aufmerksamkeit begegnen und ihm Gutscheine zusenden oder an Vorteilsaktionen teilhaben lassen. Seine Beiträge eignen sich perfekt als mustergültige Kundenempfehlungen und Rezensionen für meine Marketing-Materialen.


5 Social-Media-Fan-Fakten,
die jeder Marketer kennen sollte:

  1. 50% der Facebook Updates sind Bilder
  2. 70% der Fans vertrauen einer Marke oder Produkt
  3. 42% der Fans erwarten Social Media Feedback in weniger als 1h
  4. 45% der Fans sind gewillt auch negative Erfahrungen in Social Media zu teilen
  5. 30% der Fans sind gewillt positive Erfahrungen in Social Media zu teilen

ReachLocal hat die verschiedenen Arten der Social-Media-Fans in einer schönen Infografik zusammen gestellt.

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