Der Social Media Mega-Erfolg von Red Bull Stratos

Als sich Felix Baumgartner am gestrigen Sonntag aus rund 39.000 Metern Höhe auf die Erden fallen ließ, stellte er nicht nur drei Weltrekorde in der Luft auf, sondern sorgte auch im Social-Web für Bestmarken.

So berichtet YouTube in seinem Firmenblog, dass der Live-Stream des Sprungs einen neuen Rekord auf Googles Video-Plattform aufstellte. In der Spitze sahen über acht Millionen Nutzer gespannt zu, wie der tollkühne Österreicher gen Bode stürzte.

Der Technik-Dienstleiter Akamai zählte zudem sieben Millionen Video-Abrufe auf verschiedenen Websites.

Vor allem der Erfolg im Social Web ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie es ein Unternehmen mit einer spektakulären Aktion schaffen kann, die Gespräche der Menschen beherrschen kann. Die Rekorde stellt Baumgartner ein. Aber ebenso ein großer Gewinner und Profiteur des Sprungs ist Red Bull.

Die geschätzten Kosten liegen bei rund 50 Millionen Euro. Die Werbereichweite und mediale Aufmerksamkeit, die der Getränke-Konzern dafür bekam, dürfte wesendlich höher sein.

Zudem zeigt die Aktion, dass die Produktion eigenen Contents noch immer die beste und effektivste Methode ist, Buzz und Aufmerksamkeit in eigener Sache zu erzeugen ist. Natürlich kann nicht jedes Unternehmen jemanden zum Rand unserer Welt schaffen und springen lassen.

Jede selbstorganisierte Aktion, sei es auch nur ein lustiges Video, sorgen für eine nachhaltigere Steigerung der Unternehmens-Wahrnehmung, als die meisten teuer produzierten Werbespots.

Update:
In einer älteren Version des Postings war von Kosten von 20 Millionen Euro die Rede. Laut n-tv-Übertragung von Sonntag lagen die Kosten bei rund 50 Millionen Euro.

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  1. […] Bereichen Eindruck bei uns hinterlassen: Facebook veröffentlicht Facebook Offers und Global Pages, Red Bull Stratos ließ Felix Baumgartner die Schallmauer durchbrechen und erzielte ungeahnte Erfolge im Web. […]

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