Twitter spendiert Japan eine Lifeline

Japan erlebte letztes Jahr eine Katastrophe die seinesgleichen sucht. Ein Tsunami verwüstete große Küstenbereiche und führte zu einer Atomkatastrophe von noch nicht ganz absehbarem Ausmaß. Jetzt möchte Twitter den Menschen, die von Naturkatastrophen und ihren Konsequenzen betroffen sind, helfen. Die Lifeline soll Hilfe vor Ort erleichtern.

Dazu kann ein User in Japan bei Twitter in die Lifeline seine Postleitzahl eingeben. Als Ergebnis bekommt er dann diejenigen Accounts, die in dem Gebiet der Postleitzahl wichtige Informationen und Hilfe anbieten. “Since Twitter often becomes a de facto lifeline during crises everywhere, we hope to eventually expand this functionality to more locations around the world,” schrieb Product Manager Jinen Kamdar im Firmen-Blog. Man kann sich die Tweets über Elektrizität, Gasversorgung, Stützpunkte des Roten Kreuzes und sonstige wichtige Informationen in Krisensituationen natürlich dann auch als SMS auf sein Handy schicken lassen.

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Es ist nur ein sinnvoller Schritt, den Twitter unternimmt. Die Geschwindigkeit, mit der sich Informationen auf Twitter verbreiten, ist immens hoch, und kann so in Krisen eine unschätzbare Hilfe werden. Da immer mehr Menschen Twitter in ihrem Alltag nutzen, ist es auch ein Informationsdienst, der bereits nahe an den Menschen ist, in der Regel näher beispielsweise als das Rote Kreuz. Die Ausweitung auf andere Regionen, wie etwa Pakistan, Indien, Brasilien, Australien, hofft Twitter vollziehen zu können. Die monetäre Umsetzung des Dienstes scheint dabei keine Rolle zu spielen, im Gegensatz zu vielen kürzlichen Änderungen bei Twitter. Dafür Daumen hoch, Twitter!

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