Meet the Trendsetters – Dave Kerpen von likeable über Social Media und Trends

Dave Kerpen

Dave Kerpen

Heute stellen wir 5 Fragen an Dave Kerpen, Mitbegründer und CEO bei likeable Media, Autor und Speaker auf diversen Events. In seinem Buch “Likeable Social Media: How to Delight Your Customers, Create an Irresistible Brand, and Be Generally Amazing on Facebook (and other social networks)” verrät er die besten Maßnahmen für Word-of-Mouth Marketing im Social Web.

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1. Welche 5 Zahlen in den Social Media beeindruckten dich kürzlich am meisten?

  1. 11.7 Millionen – die Anzahl der monatlich aktiven Pinterest User, die Pinterest zu einer rasant wachsenden Plattform macht: so schnell wurde die Grenze der 10 Millionen Nutzer noch nie erreicht.
  2. 75% – der prozentuale Anteil an Facebook Likes, den ihr neues Produkt „Reach Generator“ zu erreichen verspricht. Dieses Werbemittel verbucht Gewinne, indem es Marken ermöglicht, ihre Fans direkt im News Feed zu erreichen (wobei die Fangewinnung bei den meisten bereits mithilfe der Facebook Ads stattfindet) und ist in höchstem Maße interessant für die Mehrheit aller Großfirmen.
  3. 50 Millionen – die kürzlich veröffentlichte Anzahl täglich aktiver Twitter User. Twitter ist und bleibt die zweitwichtigste Social Platform für Marken weltweit, außerhalb Chinas.
  4. 250 Millionen – die Anzahl registrierter Weibo Nutzer, ein Chinesisches Social Network im Stile von Twitter, das vom öffentlich gehandelten Unternehmen Sina betrieben wird.
  5. 66% – Das ist der Rabatt, den ich bei der Gilt Groupe bekomme – Dank meines Klout Scores. Eine Promotion bewirkt einen Rabatt entsprechend des persönlichen Klout Scores. Diese Art der Werbung ist nicht nur Justin Biebers Chance auf „Free Swag“, sondern könnte zudem ein Zeichen dessen sein, was uns im Social Commerce noch bevorsteht.

2. Social Media Trends – Was ist deiner Meinung nach das “Next Big Thing”?

    Der nächste Hit werden Plattformen sein, die unsere Interessen widerspiegeln. Der Erfolg von Pinterest zeigt eindrucksvoll, dass sich Nutzer gerne mit Gleichgesinnten austauschen – und zwar in solch einem Ausmaß, dass interessensbasierte Daten möglicherweise praktikablere Indikatoren für Social Commerce sein werden als soziale Empfehlungen. In anderen Worten: würden Sie etwas kaufen, wenn es ihrem Cousin, seines Zeichens Golfanfänger, auf Facebook gefällt? Oder schlagen Sie eher zu, wenn ein regelmäßiger Golfer – wie Sie es auch sind – etwas auf Pinterest pinnt und Sie diesem folgen? Am aussagekräftigsten wird letztendlich wahrscheinlich die Kombination von sozialen und interessensbasierten Beziehungen sein.

3. Wird die Nutzung von Smartphones Social Media verändern?

    Die Veränderung der Social Media durch Mobile Devices ist bereits in vollem Gange. Die Hälfte der knapp 900 Millionen Facebook User nutzen das Soziale Netzwerk auf ihrem Smartphone. Designer und Entwickler müssen dies unbedingt berücksichtigen, wenn sie Produkte auf den Markt bringen. Das beste Produkt ist immer: einfach und mobil bedienbar.

4. Welches ist dein Favorit in Sachen Social Media Tools?

    Mein Favorit ist Buffer. Mit Buffer kann ich bequem meine Tweets, Facebook Posts und LinkedIn Updates vorausplanen und sie mit minimalem Aufwand verbreiten.

5. Wird Facebook’s „like” von G+ auf die Probe gestellt?

    Google Plus und sein +1 werden Facebook und sein „Gefällt mir” aufgrund von Googles Vorreiterstellung in der Websuche herausfordern. Aber letztendlich wird somit ein gesunder Wettbewerb entstehen und beide Plattformen müssen ihre Produkte optimieren – sowohl für die Kunden als auch für die Inserenten. Im Großen und Ganzen wird sich aber Facebook’s „like” – und vielleicht sogar Pinterests “Pin – im Vergleich zum +1 durchsetzen.
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