Facebook etabliert sich mit Messages zum all-in-one Dienst

Seit Wochen wurde über einen neuen Facebook-Dienst spekuliert. Jetzt wurde das Geheimnis in San Francisco gelüftet. Facebook hat seine neue Kommunikationsplattform, die sowohl E-Mail, SMS- und Chat-Nachrichten in einem Dienst, der „Social Inbox“ zusammenführt, präsentiert. Die Bedenken, dass es ein ernstzunehmender Konkurrent zu herkömmlichen E-Mail Diensten, wie Yahoo, Hotmail oder Google-Mail wird, sind groß. Jedoch wurde dies von Konzernchef Mark Zuckerberg abgeschmettert, er verneinte dies und kündigte den Dienst vielmehr als „modernes Nachrichtensystem“ an.

Vorteile von Facebook Messages:

  • Vereinfachung der Kommunikation: Nutzer, die ohnehin permanent bei Facebook angemeldet sind, können künftig Nachrichten an Kontakte schicken, ohne sich dabei um den Übertragungsweg zu kümmern. Der Vorteil besteht darin, dass Facebook die Nachricht als SMS, Chatnachricht oder E-Mail verschickt, je nachdem wie die Erreichbarkeit des Empfängers angelegt ist.
  • Außerdem können Nachrichten nach Prioritäten sortiert werden. Botschaften von Freunden und Bekannten erhalten eine hohe Priorität, hingegen die von Unbekannten eine niedrige, die vorerst im Ordner „Others“ abgelegt werden. Spamnachrichten sollen keine Chance erhalten, sie sollen automatisch gefiltert werden und gar nicht erst auftauchen.

Nachteile von Facebook Messages:

  • Bedenken zur Privatsphäre: Die E-Mail Adressen der Nutzer werden gespeichert, dass räumte Mark Zuckerberg selbst ein, da das System sonst nicht funktionieren kann. Damit sind die Bedenken nicht von der Hand zu weisen. Es bleiben einige Fragen offen und es fehlt an gewissen Stellen an Transparenz. Zum Beispiel ist bei der Mobile Nutzung fraglich, ob die Mobilnummern auch gespeichert werden, wenn auf den Dienst per Smartphone zugegriffen wird. Inwieweit das Nutzern gefallen wird, bleibt abzuwarten. Allgemein werden erst die nächsten Monate zeigen, wie der Dienst von Nutzern angenommen wird.

Wann ist der Dienst verfügbar oder wo kann ich mich anmelden?

Interessierte müssen sich noch etwas gedulden, da der Dienst erst Schritt für Schritt zugänglich gemacht wird. Jedoch können Nutzer sich bereits eine E-Mail Adresse beantragen, mit der sie auch mit Personen ohne Facebook-Account kommunizieren können. Die Mailadressen werden nach folgendem Schema automatisch generiert: profil.name@facebook.com. Nutzer mit Zugang zum neuen System, können dann Freunde für den Dienst einladen. Einige Fragen zu dem Nachrichtensystem werden hier bereits beantwortet. Die Nutzung der Facebook E-Mail Adresse funktioniert gleichermaßen wie bekannte Mail-Systeme, es können über die Adresse Nachrichten versendet und empfangen werden. Allerdings beinhalten die Nachrichten keine Betreffzeile, so dass bei Nachrichteneingängen der Betreff am Beginn der Nachricht in Fettbuchstaben dargestellt wird. Wie gehabt, kann über die Privatsphäre-Einstellungen der Dienst deaktiviert werden.

Um Facebook SMS nutzen zu können, muss zu Beginn das Handy für Facebook aktiviert werden. Danach kann über die Benachrichtigungseinstellungen festgelegt werden, welche Nachrichten per SMS verschickt werden. Die Funktionalität kann in Deutschland und Österreich, jedoch nicht in der Schweiz genutzt werden.

Facebook-Manager Joel Seligstein ist überzeugt von der Idee und sagt: „Wir werden bald alle damit aufhören, altertümliche zehnstellige Zahlencodes und bizarre Buchstabensequenzen zu verwenden, um miteinander zu kommunizieren. Wir werden einfach Freunde namentlich auswählen und in der Lage sein, uns sofort mit ihnen auszutauschen“.

Gefunden bei Facebookmarketing.de und Mashable .

Weitere Infos hier:
Facebookmarketing oder bei
Thomas Hutter

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