Kann die Freundesliste zum Reputationskiller werden?

So oder so ähnlich fragt sich die Isarrunde, diesmal in Person von Michael Reuter, Michael Praetorius und Christoph Elzer, ob Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken zur Beschädigung der eigenen Online-Reputation beitragen können?! Ich persönlich finde die Frage hoch interessant, wenn auch eher im positiven Umkehrschluss: Bin ich interessanter für die Menschen, wenn mir eine bestimmte Person auf Twitter folgt? Oder kontaktieren mich die Leute auf XING, weil ich durch viele hunderte Kontakte sehr gut vernetzt und bekannt wirke? Diese und andere Fragen in der Richtung sind diskussionswürdig, wenn auch von Netzwerk zu Netzwerk differenziert zu betrachten. Hier erst einmal die Meinung der Isarrunde:

3 Kommentare
  1. Elmar Schneider
    Elmar Schneider says:

    Hallo,

    insgesamt ist es eine interessante Frage in Bezug auf Freundesnetzwerke, wie Facebook oder LinkedIn. In Bezug auf Twitter schließe ich mich allerdings eher Herrn Michael Reuter an. Entscheidend für ein ReFollow ist eigentlich immer die Timeline, also die Inhalte, die der User zur Verfügung stellt. Follower des Users nutze ich eher hier und dort als „Inspiration“, um vielleicht interessante neue User zu finden (aber dann eben auch über deren Timeline).

    Randnotiz zur „Twitter-Ratio“: Aktuell habe ich in meinem privaten Twitter-Account 135 Follower und folge selbst 137 Usern. Von meinen 135 Followern folge ich aber knapp 70 Usern nicht selbst (also gut 50%). Umgekehrt sind mir von den 137 von mir „verfolgten“ Personen ebenfalls ca. 50% zurückgefolgt. Eine Twitter-Ratio von 1.0 heißt also nicht automatisch „Auto-ReFollow“.

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  2. Sabrina Panknin
    Sabrina Panknin says:

    Hallo,

    ich persönlich schaue mir auch die Timeline und die Bio an und entscehide aufgrunddessen, ob ich folge. Die relativ neue Retweet-Funktion sowie der FollowFriday bringe ich auf neue Leute, denen man folgen könnte.

    Facebook versuche ich persönlich so privat wie möglich zu halten, das gilt auch z.B. für Klassenkameraden, mit denen ich noch nie was zu tun hatte und dementsprechend auch nicht haben werde.

    Gruß, Sabrina

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  3. Deborah Klein
    Deborah Klein says:

    Hallo zusammen,

    ich finde euren Beitrag mitunter sehr interessant. Kursieren ja momentan viele Diskussionen diesbezüglich im Netz oder auch mal im Gedruckten.
    Ich kann für meinen Teil sagen, dass gerade bei Facebook erhöhte Aufmerksamkeit zu bewahren ist. Es ist privater als XING und somit ist auch die Darstellung der eigenen Person offener ausgelegt. Bei 100 Kontakten und mehr handelt es sich um reine Kontakt-Sammler, die sich um die Konsequenzen keine Gedanken machen. Ich habe nur magere aber stolze 18 Kontakte,die ich pflege und beobachte, kenne und treffe, anrufe und anmaile. Jedoch ist das auch eine Arbeit für sich. Ich muss jede Woche neue Freundschaftsanfragen aus alten Zeiten, noch nie da gewesenen Zeiten ignorieren, ablehnen und aus meinem schüttelnden Kopf kriegen.

    PS: Mehr dazu auch in meinem Blog auf XING http://www.xing.com/group-12014.cacf30

    Deborah Klein

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