Virtual Goods: Wachstumstrend und kommende Einnahmequelle für Social Networks

Mit der Entscheidung von StudiVZ sich für Open Social-Apps zu öffnen, schlägt das Portal zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Berliner erweitern ihr Angebot und erschließen neue Einnahmefelder.

Es ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt in der Konzeption und Zulassung von externen Apps auf Social Networks, das die Entwickler der Zusatzprogramme die Portale an ihren Einnahmen beteiligen müssen. In Zeiten, in denen sich die Werbeeinnahmen, nicht wie noch vor zwei Jahren prognostiziert entwickeln, ist dies ein angenehmer Nebeneffekt. Für Facebook sind die Provisionen aus den tausenden von Mini-Programmen, die über das US-Portal laufen, längst ein wichtiges Standbein. Dazu verzeichnen die US-Amerikaner noch weiter gute Einnahmen mit den Millionen von virtuellen Geschenken, die sich die Facebook-Nutzer gegenseitig schicken.

Diesen Trend haben mittlerweile auch einige US-Stars entdeckt und bieten eigene Geschenk-Serien an. Aktuelles Beispiel hierfür ist die neue Kollektion virtueller Portal-Präsente von Britney Spears.

Diese Plattform-Geschenke fallen unter den Fachbegriff der Virtual Goods. Allerdings machen sie nur einen geringen Teil dieses Begriffes aus. Hauptsächlich fasst man vor allem virtuelle Güter aus dem Spiele-Bereich unter dem Schlagwort zusammen.

facebook

Sieht man sich eine Liste der beliebtesten Facebook-Apps (Screenshot) an, wird schnell klar, dass es sich bei einem Großteil von ihnen um Games handelt, die sich mittels Virtuel Goods finanzieren.

Der Markt der virtuellen Güter ist ein echter Wachstumsmarkt. In Asien sollen im vergangenen Jahr über fünf Milliarden Dollar umgesetzt worden sein. Für die USA prognostiziert Piper Jaffray Einnahmen von über 600 Millionen Dollar.

Da es rund ein bis zwei Jahre dauert, bis die US-Trends nach Deutschland kommen, ist es nun höchste Zeit für die VZ-Gruppe den Aufbau von externen Apps zu Fördern. Nur so, können auch sie von dem Wachstumsmarkt der Virtual Goods profitieren.

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